18 June 2026, 02:05

VRR plant Nahverkehrs-Revolution im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Grüne: Forderungen zum Nahverkehrsplan des VRR

VRR plant Nahverkehrs-Revolution im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat Pläne zur Verbesserung des Nahverkehrs im Bergischen Städtedreieck vorgestellt. Zu den zentralen Zielen gehören eine höhere Zuverlässigkeit im Schienenverkehr, saubere Bahnhöfe sowie der Ausbau von Bus- und Zugverbindungen. Die Vorschläge berücksichtigen zudem Umweltaspekte und zukünftige Infrastrukturbedürfnisse.

Der VRR arbeitet daran, den Betrieb auf den Linien RE7 und RB48 zu stabilisieren, die häufig mit Verspätungen und Ausfällen zu kämpfen haben. Zudem sollen die Anbindungen und Reisezeiten der Linien RE47 und S7 optimiert werden – hier werden drei verschiedene Serviceoptionen geprüft.

Bis Ende 2028 sollen die Linien S7 und RE47 im Bergischen Städtedreieck auf batteriebetriebene Triebzüge umgestellt werden. Dies entspricht der Forderung der Grünen, dass alle VRR-Züge bis Ende des Jahrzehnts klimaneutral fahren. Darüber hinaus unterstützt der VRR den Bau neuer SPNV-Haltepunkte in Meigen und Honsberg bis zu diesem Zeitpunkt.

Um die Attraktivität des Nahverkehrs zu steigern, will der VRR die Kriminalitätsangst verringern, die Sauberkeit verbessern und ausreichend Platz für Fahrräder in den Zügen sicherstellen. Zudem setzt er sich für die Reaktivierung der Balkantrasse und weiterer Regionalstrecken ein, wofür eine Machbarkeitsstudie geplant ist.

Im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal strebt der VRR dichtere Taktungen an und will größere Baustellen-Behinderungen im Bergischen Städtedreieck vermeiden. Zusätzlich wirbt er für neue X-Bus-Linien und zusätzliche Busverbindungen in der Region.

Die Maßnahmen sollen einen reibungsloseren, umweltfreundlicheren und besser vernetzten Verkehr im gesamten Gebiet ermöglichen. Die VRR-Pläne umfassen die Stabilisierung des Schienenverkehrs, neue Infrastrukturprojekte und verbesserte Services für Fahrgäste. Die Umsetzung erfolgt schrittweise in den kommenden Jahren, wobei erste Änderungen bereits bis 2028 erwartet werden.

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