Vodafone pumpt 140 Millionen Euro in KI für besseren Kundenservice mit TOBi
Noah AlbrechtVodafone pumpt 140 Millionen Euro in KI für besseren Kundenservice mit TOBi
Vodafone Deutschland investiert 140 Millionen Euro in KI-Technologie, um seinen Chatbot TOBi aufzuwerten. Der Schritt folgt auf jüngste Umstrukturierungspläne und zielt darauf ab, die Qualität der Kundenservice-Antworten zu verbessern. TOBi, der bereits Millionen von Anfragen bearbeitet, soll durch Tools von Microsoft und OpenAI leistungsfähiger werden.
Vodafone führte TOBi vor fünf Jahren ein. 2022 beantwortete der Chatbot in Deutschland acht Millionen Kundenanfragen und löste 65 Prozent davon ohne menschliches Zutun. Nun rüstet das Unternehmen das System mit KI-Werkzeugen von Microsoft und OpenAI auf.
Die Azure-Cloud-Plattform von Microsoft integriert Technologien von OpenAI, darunter ChatGPT, DALL-E und Whisper. Vodafones Investition nutzt diese Tools, um TOBi schneller und effizienter zu machen. Der verbesserte Chatbot wird unter anderem bei der Fehlerbehebung von Hardware und der Einrichtung von Routern unterstützen.
Die aufgewertete Version von TOBi wird in den kommenden Wochen in Deutschland starten. Ähnliche Verbesserungen haben sich bereits in Portugal und Italien bewährt, wo sich die Reaktionszeiten und die Problemlösung beschleunigt haben. Die im März angekündigten Umstrukturierungsmaßnahmen von Vodafone umfassen den Abbau oder die Verlegung von rund 2.000 Arbeitsplätzen sowie den Ausbau von KI, um den Kundensupport für Festnetz- und Mobilfunkdienste zu zentralisieren.
Die 140-Millionen-Investition soll TOBis Leistung durch fortschrittliche KI steigern. Kunden in Deutschland können sich bald auf schnellere und effektivere Unterstützung freuen. Mit der Umstrukturierung und dem KI-Ausbau will Vodafone seine Abläufe optimieren und die Servicequalität erhöhen.






