17 June 2026, 17:04

UN-Klimakonferenz 2024: Warum Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz revolutioniert

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

UN-Klimakonferenz 2024: Warum Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz revolutioniert

Nebenveranstaltung auf der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn betont dringenden Bedarf an Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik

Eine Nebenveranstaltung im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn, Deutschland, lenkte die Aufmerksamkeit auf die dringende Notwendigkeit von Geschlechtergerechtigkeit im Kampf gegen den Klimawandel. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) war Mitveranstalter der Sitzung mit dem Titel „Die intersektionalen Auswirkungen des Klimawandels angehen: Geschlechterungleichheiten überwinden – Glaubensperspektiven“.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen teil, darunter Expert:innen, indigene Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und religiöse Organisationen. Zu den weiteren Mitveranstaltern zählten die Brahma Kumaris, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika, der Lutherische Weltbund sowie ACT Kirche von Schweden.

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Max Weber, Absolvent des Ökumenischen Instituts Bossey, moderierte die Diskussionen. Er betonte, dass der Klimawandel besonders verletzliche Gruppen wie Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen ungleich stärker trifft. Weber hob zudem das starke Engagement junger Aktivist:innen hervor und unterstrich, wie wichtig ihre Einbindung in Entscheidungsprozesse ist.

Die Veranstaltung förderte die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteur:innen, um den Klimaherausforderungen zu begegnen. Dabei wurde die Rolle von Glaubensgemeinschaften bei der Überwindung von Geschlechterungleichheiten und der Entwicklung inklusiver Lösungen hervorgehoben. Zum Abschluss gab es Appelle, marginalisierte Stimmen in der Klimapolitik stärker zu repräsentieren.

Quelle