17 March 2026, 22:06

UKM Münster tritt Präventionsnetzwerk gegen Gewalt im Gesundheitswesen bei

Plakat für die Kampagne "Sexuelle Gewaltprävention und -intervention" des Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton, das Personal in Uniform vor einem Gebäude zeigt, auf dem der Text "Respekt, Schutz, Stärke" steht.

UKM Münster tritt Präventionsnetzwerk gegen Gewalt im Gesundheitswesen bei

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) ist dem Präventionsnetzwerk Sicher am Arbeitsplatz des Landes Nordrhein-Westfalen beigetreten, um der zunehmenden Gewalt im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender aggressiver Vorfälle durch Patienten und Angehörige in deutschen Notaufnahmen. Das UKM unterzeichnete die Vereinbarung im Januar 2026 und setzt damit ein weiteres Zeichen in seinen umfassenden Sicherheitsbemühungen.

Die Münsteraner Polizepräsidentin, Alexandra Dorndorf, besuchte das UKM, um die Beitrittserklärung zum Netzwerk offiziell zu unterzeichnen. Das von einer Taskforce im Polizeipäsidium Münster koordinierte Netzwerk konzentriert sich auf den Austausch von Wissen und Präventionsstrategien gegen Gewalt an Beschäftigte im Gesundheitsbereich.

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Die Mitgliedschaft des UKM baut auf den bereits bestehenden Sicherheitsmaßnahmen der Klinik auf, zu denen auch eine eigene Unternehmenssicherheitsabteilung gehört. Das Krankenhaus führt zudem Initiativen wie das SAFER-Projekt durch, das gewaltfreie Kommunikation zwischen Personal und Patienten fördert.

Durch die Partnerschaft erhält das UKM Zugang zu regionalen Ressourcen, um Gewalt am Arbeitsplatz gezielt zu bekämpfen. Damit unterstreicht das Krankenhaus sein Engagement für die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Schulungen und Präventionsprogramme. Der kooperative Ansatz des Netzwerks zielt darauf ab, Vorfälle zu verringern und die Reaktionsfähigkeit in Gesundheitseinrichtungen insgesamt zu verbessern.

Quelle