03 May 2026, 20:06

Tuning-Treffen in Siegen endet mit 232 Rasern und illegalen Umbauten

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Tuning-Treffen in Siegen endet mit 232 Rasern und illegalen Umbauten

Tuning-Treffen in Siegen zieht Polizeikontrollen nach sich

Ein Autotuning-Event in Siegen hat am Sonntag die Aufmerksamkeit der örtlichen Polizei auf sich gezogen. Beamte überprüften während der Veranstaltung sowohl Geschwindigkeitsüberschreitungen als auch Fahrzeugumbauten. Über 3.500 Fahrzeuge wurden kontrolliert – viele hielten sich nicht an die Verkehrsregeln.

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Das Treffen fand am 21. September 2025 auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Eiserfelder Straße statt. Die Organisatoren hatten es von 10:00 bis 18:00 Uhr angesetzt, um modifizierte Fahrzeuge zur Schau zu stellen und begutachten zu lassen.

Einsatzkräfte der Verkehrsabteilung Siegen-Wittgenstein waren vor Ort, um technische Veränderungen zu prüfen. Besonders im Fokus standen Sicherheitsrisiken durch nicht genehmigte Umbauten. In 21 Fällen dokumentierten die Beamten Ordnungswidrigkeiten wegen illegaler Veränderungen.

Zudem führten die Beamten an zwei Standorten – der HTS und der Eiserfelder Straße – Geschwindigkeitsmessungen durch. Von den erfassten Fahrzeugen waren 232 zu schnell unterwegs. Der schwerwiegendste Verstoß: Ein Seat-Fahrer raste mit 133 km/h durch eine 80er-Zone. Ihm drohen nun ein Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Neun weitere Fahrzeuge wurden als nicht verkehrssicher eingestuft, darunter eines mit abgelaufenem TÜV-Gutachten. Zwei Fahrer durften ihre Fahrt nicht fortsetzen und erhielten eine Anzeige. Polizeidirektor Marcel Zirnsak erklärte im Nachgang, die Kontrollen seien unauffällig durchgeführt worden, um den Ablauf nicht zu stören.

Die Aktion unterstrich die Bedeutung von Geschwindigkeitsüberwachung und technischen Überprüfungen. Die Behörden betonten, dass solche Kontrollen zur Verkehrssicherheit beitrügen. Das Event endete mit zahlreichen Sanktionen; bei den schwerwiegendsten Verstößen sind weitere Ermittlungen möglich.

Quelle