Streit um Schutzmaßnahmen für das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten
Jana FuchsStreit um Schutzmaßnahmen für das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten
Um die Zukunft des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten ist eine Debatte entbrannt. Die SPD hat strengere Schutzmaßnahmen vorgeschlagen, doch die CDU äußert Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit der Pläne. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass der Standort und die umliegende Natur bewahrt werden müssen.
Die SPD setzt sich für einen verstärkten Schutz des Wehrs ein, darunter auch den Einsatz größerer Polizeieinheiten. Die CDU hingegen hält diese Maßnahmen für überzogen. Die Sprecherin Nina Wacker erklärte, der Antrag mangele es an Verhältnismäßigkeit und einem Sinn für das Machbare.
Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen. Stattdessen plädiert die Partei für mehr öffentliche Aufklärung und direkte Besucheransprache. Zudem unterstützt sie verstärkte Streifen und Informationskampagnen als realistischere Alternativen.
Die ASBA wird nun den SPD-Antrag gemeinsam mit der Einschätzung der Stadtverwaltung prüfen. Die CDU hofft auf einen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt. Mit der Ablehnung des SPD-Antrags durch die CDU bahnt sich eine weitere Diskussion an. Die Beratungen der ASBA werden die nächsten Schritte zum Schutz des Wupper-Wehrs bestimmen. Beide Parteien bleiben entschlossen, die historische Stätte zu erhalten – stets mit Blick auf umsetzbare Lösungen.






