SPD pocht auf raschen Bieterwettbewerb für den Alten Bahnhof – und warnt vor Millionenkosten
Jana FuchsSPD pocht auf raschen Bieterwettbewerb für den Alten Bahnhof – und warnt vor Millionenkosten
Die SPD-Fraktion im Stadtrat drängt auf schnelles Handeln beim Projekt Alter Bahnhof. Die Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz fordert einen zügigen Start des Bieterwettbewerbs, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Sie warnt vor finanziellen und städtebaulichen Folgen, sollte das Vorhaben weiter aufgeschoben werden.
Preuß-Buchholz verweist auf die hohen Sanierungskosten des gesamten Gebäudes, die sich auf mehrere Millionen belaufen. Besonders das Lüftungssystem habe zu erheblichen Problemen und steigenden Ausgaben geführt. Die Stadt könne es sich ihrer Ansicht nach nicht leisten, den Bahnhof aufgrund dieser finanziellen Belastung weiter in Eigenregie zu betreiben.
Die SPD-Fraktion wünscht sich eine geschlossene Haltung aller politischen Kräfte und eine gemeinsame Entscheidung. Man sei bereit, im Beschluss zusätzliche Sicherheiten zu verankern, um Bedenken auszuräumen. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass der vorgelegte Plan des Rathauses sowohl den Bahnhof als auch den benachbarten Südpark neu beleben könnte.
Um die Interessen der Stadt zu wahren, wird die SPD einen Änderungsantrag einbringen. Dieser soll der Stadt ein Vorkaufsrecht für den Fall eines Weiterverkaufs des Bahnhofs garantieren sowie einen verbindlichen Zeitplan für den Betriebsstart festlegen. Preuß-Buchholz betont, dass diese Schritte letzte Zweifel an der Zukunft des Projekts ausräumen würden.
Kritik am aktuellen Zustand des Bahnhofs wies sie zurück. Verantwortlich für die Missstände seien nicht die heutige Verwaltung, sondern die Vorgänger des Bürgermeisters, so Preuß-Buchholz. Weitere Verzögerungen würden ihrer Meinung nach zu steigenden täglichen Unterhaltskosten führen, den Fortschritt im Südpark blockieren und potenzielle Investoren abschrecken. Die SPD-Fraktion bleibt entschlossen, das Vorhaben ohne unnötige Verzögerungen voranzutreiben.






