Spahn fordert SPD zu "Wachstumspakt" auf und verteidigt Merz gegen Kritik
Noah AlbrechtSpahn fordert SPD zu "Wachstumspakt" auf und verteidigt Merz gegen Kritik
Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die SPD aufgefordert, die wirtschaftliche Erholung mit einem „Wachstumspakt“ voranzutreiben. Gleichzeitig nahm er Stellung zu Spekulationen über seine politische Zukunft und verteidigte Bundeskanzler Friedrich Merz gegen innerparteiliche Kritik.
Spahn, der seit über 20 Jahren dem Bundestag angehört, bezeichnete das Parlament als „das Herz der Demokratie“. Seine aktuelle Rolle als Chef der größten Regierungsfraktion empfindet er als erfüllend und wies persönliche Ambitionen auf das Kanzleramt zurück.
In einer jüngsten Stellungnahme sprach er Merz zudem seine Unterstützung aus und wies interne Zweifel an dessen Führung zurück. Spahn betonte, die Koalition müsse Streitfragen wie das Infrastrukturgesetz und die Wahlrechtsreform zügig klären. Die Regierung sei gefordert, alle möglichen Maßnahmen für eine wirtschaftliche Wende einzuleiten.
Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende schloss eine eigene Kanzlerkandidatur aus und bekräftigte erneut seine Loyalität zu Merz. Sein Appell für eine konsequente Wirtschaftspolitik kommt zu einer Zeit, in der die Koalition unter Druck steht, drängende Herausforderungen zu bewältigen. Entscheidungen über zentrale Reformvorhaben stehen weiterhin aus.






