Solinger Spenden für "Brot für die Welt": Rückgang, aber über Pandemie-Niveau
Elias KrauseSolinger Spenden für "Brot für die Welt": Rückgang, aber über Pandemie-Niveau
„Brot für die Welt“, die 1959 von den protestantischen Kirchen Deutschlands gegründete globale Hilfsorganisation, erhielt 2022 private Spenden in Höhe von 79.542,50 Euro von Bürgerinnen und Bürgern aus Solingen. Diese Summe liegt zwar unter dem Vorjahreswert, übertrifft jedoch das Niveau vor der Pandemie.
Die Organisation fördert rund 1.800 nachhaltige Projekte in fast 90 Ländern, darunter landwirtschaftliche Programme zur Hungerbekämpfung, Initiativen für sauberes Wasser sowie Maßnahmen zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten.
Allein durch die Weihnachtsgottesdienste am Heiligabend 2022 in Solingen kamen 20.829,66 Euro zusammen. Nach zwei Jahren mit pandemiebedingten Einschränkungen fanden die Veranstaltungen erstmals wieder in Präsenz statt – was sich positiv auf die Spendenbereitschaft auswirkte.
Insgesamt gingen die Spenden 2022 im Vergleich zu 2021 um 11 Prozent zurück, als Solingerinnen und Solinger noch 89.070,25 Euro gegeben hatten. Dennoch lag die Summe deutlich über dem Wert von 2019, als vor der Pandemie 65.810,04 Euro gespendet worden waren.
„Brot für die Welt“ bleibt weiterhin auf lokale Unterstützung für seine weltweiten Projekte angewiesen. Die Spenden aus Solingen fließen 2022 in laufende Vorhaben in den Bereichen Landwirtschaft, Wasserversorgung und Menschenrechte. Die Rückkehr zu Präsenzgottesdiensten spielte dabei eine entscheidende Rolle, um das Spendenaufkommen auf hohem Niveau zu halten.
