Solingen testet neues Krisenwarnsystem SMARTKRIS mit BMBF-Förderung
Solingen führt neues Notfallwarnsystem SMARTKRIS ein
Die Stadt Solingen startet ein innovatives Krisenwarnsystem namens SMARTKRIS, das Bewohnern in Notlagen schnellere und direktere Warnmeldungen liefern soll. Das Projekt knüpft an die bestehenden digitalen Angebote der Stadt an, darunter die SolingenApp und öffentliche Informationsterminals.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert SMARTKRIS mit 400.000 Euro. Die Technische Universität Braunschweig übernimmt die wissenschaftliche Begleitung, während die Stadt Solingen das System unter realen Bedingungen erprobt und umsetzt.
Ein zentraler Ansatz des Projekts sind offene Schnittstellen und Open-Source-Software, um Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen. SMARTKRIS wird in die städtische Website, die Mobile-App und digitale Infoterminals integriert und ergänzt damit die bisherigen Warnmethoden. Bereits über 20 weitere Städte und Landkreise nutzen das SmartCity-Modell Solingens, das als Grundlage für das neue Vorhaben dient.
Solingen übernimmt dabei die Rolle einer Pilotstadt. Ziel ist es, ein funktionsfähiges Modell zu entwickeln, das später von anderen Kommunen übernommen werden kann. Sobald SMARTKRIS in Betrieb geht, sollen Warnmeldungen effizienter an die Bürgerinnen und Bürger übermittelt werden. Dank des Open-Source-Ansatzes könnte das System künftig auch in anderen Städten eingesetzt werden. Die Test- und Entwicklungsphase läuft in den kommenden Monaten.






