Solingen hisst Regenbogenflagge zum Internationalen Tag gegen Homophobie
Lea BraunSolingen hisst Regenbogenflagge zum Internationalen Tag gegen Homophobie
Solingen hisst am 17. Mai die Regenbogenflagge am Rathaus
Mit dieser symbolträchtigen Geste beteiligt sich die Stadt am Internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHOBIT), einer weltweiten Initiative für Gleichberechtigung und das Recht auf freie Entfaltung der eigenen Identität. In diesem Jahr setzt Solingen damit seine fünfjährige Tradition der Teilnahme an der Kampagne fort.
Das Datum ist historisch bedeutsam: Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Katalog psychischer Erkrankungen. Vier Jahre später hob Deutschland den Paragrafen 175 auf – ein Gesetz, das seit dem 19. Jahrhundert sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt hatte.
Die Entscheidung, die Regenbogenflagge zu hissen, unterstreicht die Kernbotschaft des Tages. Das Symbol steht für die Unterstützung der LGBTQ+-Rechte und den Kampf gegen Diskriminierung. Mit der Flagge bekräftigt Solingen sein Engagement für Gleichstellung und Meinungsfreiheit.
Die Regenbogenflagge wird am 17. Mai ganztägig am Solinger Rathaus wehen. Die Aktion ist Teil umfassender Bemühungen, LGBTQ+-Rechte anzuerkennen und Meilensteine der Gleichberechtigung zu würdigen. Für die Stadt ist es bereits das fünfte Mal, dass sie offiziell am IDAHOBIT teilnimmt.






