08 June 2026, 02:04

Solingen fordert Modellrechnungen zur Grundsteuerreform vor 2025

Eigentumssteuerreform in Solingen - Stadt fordert landesweite Probeabrechnungen von NRW

Solingen fordert Modellrechnungen zur Grundsteuerreform vor 2025

Der Stadtrat von Solingen hat dringende landesweite Modellberechnungen gefordert, um die Auswirkungen der bevorstehenden Grundsteuerreform zu bewerten. Mit diesem Schritt wollen die Verantwortlichen Klarheit darüber gewinnen, wie verschiedene Immobilientypen von den Änderungen betroffen sein werden.

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Bürgermeister Tim-O. Kurzbach hat Ministerpräsident Hendrik Wüst nun offiziell um Handlung gebeten. Ziel des Stadtratsbeschlusses ist es, zu analysieren, wie die Reform die Steuerlasten zwischen Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien umverteilt. Die Behörden erwarten, dass die Berechnungen erhebliche Verschiebungen zwischen diesen Kategorien aufzeigen werden.

Solingen hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die Reform so umzusetzen, dass die Einnahmen für den Haushalt 2025 neutral bleiben. Um ungerechtfertigte Steuerverschiebungen zu vermeiden, drängt der Rat auf gesetzliche Anpassungen der im neuen System verwendeten Richtwerte.

In einem Schreiben an Ministerpräsident Wüst legte Bürgermeister Kurzbach diese Forderungen dar. Die Stadt besteht auf Korrekturmaßnahmen, um Ungleichgewichte zu beseitigen, bevor die Reform vollumfänglich in Kraft tritt. Die Modellberechnungen werden zeigen, wie Grundstückseigentümer in Solingen von den Steueränderungen betroffen sein werden. Ohne Anpassungen könnten einige Gruppen höhere Kosten tragen, während andere weniger zahlen. Mit dem Vorstoß für gesetzliche Nachbesserungen will die Stadt solche Disparitäten vor dem Stichtag 2025 verhindern.

Quelle