17 June 2026, 16:15

Solingen bekräftigt Partnerschaft mit Israel und Erinnerungskultur am 9. November

November 9th: Resolution and Commemoration by the City Council of Solingen

Solingen bekräftigt Partnerschaft mit Israel und Erinnerungskultur am 9. November

Der 9. November ist ein Datum von tiefer historischer Bedeutung für Deutschland. Es markiert prägende Momente – von der Novemberrevolution 1918 bis zum Fall der Berliner Mauer 1989. Diese Ereignisse formen die Identität der Nation und spiegeln sowohl ihre dunkelsten als auch ihre hoffnungsvollsten Kapitel wider.

Der Stadtrat von Solingen hat seine Verbundenheit mit Israel und die Partnerschaft mit Ness Ziona bekräftigt. Bürgermeister Tim O. Kurzbach sowie Vertreter von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke/Die PARTEI, BfS/ABI und FDP unterzeichneten eine entsprechende Resolution. Das Dokument würdigt zudem die Opfer der Shoah, des Zweiten Weltkriegs und weiterer Konflikte, darunter in der Ukraine und in Israel.

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Die Erklärung betont Deutschlands Verantwortung, jüdisches Leben zu schützen und Israels Sicherheit zu gewährleisten – eine Pflicht, die in der historischen Schuld aus der Shoah verwurzelt ist. Sie lehnt Antisemitismus in allen Formen ab und bekräftigt, dass Deutschland ein unangefochtenes Zuhause für Jüdinnen und Juden ist. Der Rat setzt sich zudem für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ein, basierend auf gegenseitiger Anerkennung und friedlichem Zusammenleben.

Solingen selbst steht für Toleranz, Offenheit und Mitmenschlichkeit. Die Stadt bietet Schutz für Opfer von Krieg, Folter und Verfolgung – sei es aus politischen, sexuellen oder religiösen Gründen. Die Resolution spiegelt Solingens Haltung gegen Hass und sein Engagement für Erinnerungskultur wider. Sie unterstreicht die Rolle der Stadt bei der Wahrung der Menschenwürde und der Unterstützung Schutzsuchender. Die Beschlüsse des Rates stehen im Einklang mit Deutschlands historischen und moralischen Verpflichtungen.

Quelle