23 April 2026, 20:07

Sechs Weseler Sportvereine kämpfen gemeinsam gegen Gewalt im Sport

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen zusammen in einem Raum mit Rohren, einer Tasche und Maschinen im Hintergrund.

Sechs Weseler Sportvereine kämpfen gemeinsam gegen Gewalt im Sport

Sechs Sportvereine aus dem Kreis Wesel haben sich einem neuen Bündnis angeschlossen, das sich gegen sexuelle und interpersonelle Gewalt im Sport engagiert. Die Vereine erhielten ihre Mitgliedsurkunden im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Kreissportbundes. Unter ihnen ist der SV Millingen der erste Verein aus Rheinberg, der sich der Initiative anschließt.

Das Bündnis konzentriert sich auf die Prävention und Aufarbeitung von Gewalt mithilfe eines detaillierten Sicherheitkonzepts. Dieses wurde von Angelika Glanz und Katrin Schunke erarbeitet – unterstützt von kommunalen und regionalen Stellen. Anlaufstellen sind unter anderem die Stadt Rheinberg, der Kreis Wesel, der Kreissportbund sowie der Landessportbund Nordrhein-Westfalen.

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Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes, überreichte den Vereinen offiziell die Urkunden. Angelika Glanz, die als Ansprechpartnerin für den SV Millingen fungiert, spielte eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung der Initiative. Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich künftig weitere Vereine ähnliche Maßnahmen zu eigen machen werden.

Die Übergabe fand im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreissportbundes statt. Die Veranstaltung unterstrich das wachsende Engagement für sichere Umfelder in der lokalen Sportgemeinschaft.

Das neue Bündnis bietet einen strukturierten Ansatz zum Umgang mit Gewalt im Sport. Mit geschulten Ansprechpersonen und einem klaren Sicherheitsrahmen verfügen die Vereine nun über bessere Instrumente, um ihre Mitglieder zu schützen. Die Initiative setzt damit ein Vorbild, dem sich möglicherweise weitere Organisationen in der Region anschließen werden.

Quelle