Schüler und Polizei kontrollieren Rasertempo vor Grundschule in Recklinghausen
Jana FuchsSchüler und Polizei kontrollieren Rasertempo vor Grundschule in Recklinghausen
In Recklinghausen haben Schülerinnen, Schüler und die Polizei gemeinsam die Geschwindigkeiten von Autofahrern in der Nähe der Urbanus-Grundschule kontrolliert. Mit der Aktion sollte an das Tempolimit von 30 km/h in der Erler Straße erinnert werden. Während einige Kraftfahrer Lob erhielten, mussten andere Verwarnungen – oder sogar Strafen – hinnehmen.
Die gemeinsame Maßnahme war Teil der landesweiten Kampagne #SicherheitImStraßenverkehr in Nordrhein-Westfalen. Vom 11. bis 18. Juni rief die Initiative zu rücksichtsvollerem Fahren im Umfeld von Schulen auf.
Zwölf Autofahrer hielten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung und erhielten von den Kindern Dankeskarten. Elf andere überschritten das Limit und bekamen stattdessen „Denk-nach“-Zettel. Ein Fahrer fiel besonders negativ auf: Er wurde mit 55 km/h erfasst – fast doppelt so schnell wie erlaubt. Ihn erwartet nun ein Bußgeld.
Alle Beteiligten – Schule, Polizei und Autofahrer – zeigten sich positiv von der Aktion beeindruckt.
Die Kontrolle machte sowohl vorbildliches als auch rücksichtsloses Fahrverhalten vor der Urbanus-Grundschule deutlich. Zwar hielten sich die meisten an die Regeln, doch einige wurden daran erinnert, wie wichtig es ist, das Tempolimit einzuhalten. Der Erfolg der Kampagne könnte ähnliche Aktionen in Zukunft anregen.






