"Saturday Night Live U.K." kehrt mit scharfer Polit-Satire zurück
Eine neue Staffel von Saturday Night Live U.K. wurde von Variety bestätigt, nachdem die Debütstaffel Anfang dieses Jahres erfolgreich gelaufen war. Die Eröffnungs-Sketch der Show bot eine satirische Abrechnung mit der britischen Politik, in der Schauspieler Peter Serafinowicz Nigel Farage als fiktiven Premierminister im Jahr 1946 darstellte. Der Beitrag glänzte mit scharfem Humor und Anspielungen auf aktuelle politische Debatten.
Die Szene spielte in einer neu interpretierten Downing Street des Jahres 1946. Serafinowicz’ Farage, in der Rolle des Regierungschefs, riss Witze über Abschiebungen, Bevölkerungsreduzierungen in London und sogar eine „Hetero-Pride-Parade“. Seine überzeichneten politischen Vorhaben sorgten beim Publikum für Lacher.
Al Nash übernahm die Rolle von Winston Churchill und trug so zur historischen Persiflage bei. Ayoade Bamgboye mimte die konservative Vorsitzende Kemi Badenoch, während George Fouracres und Celeste Dring als Labour-Politiker Keir Starmer und Angela Rayner zu sehen waren. Letztere beiden Figuren reisten durch die Zeit, um Starmer vor den Folgen zu warnen, nicht zurückzutreten.
Der Sketch endete mit dem markanten Slogan der Sendung: „Live aus London – es ist Samstagabend!“
Die Verlängerung von Saturday Night Live U.K. folgt auf die erste Staffel, die politische Satire mit dem klassischen Sketch-Format der Franchise verband. Mit mutigen Auftritten und aktuell bezogenem Humor passt die Show den SNL-Stil weiter für das britische Publikum an. Eine zweite Staffel befindet sich derzeit in Produktion.






