RWE schaltet riesigen Batteriespeicher in NRW frei – 220 Megawatt für die Energiewende
Noah AlbrechtRWE schaltet riesigen Batteriespeicher in NRW frei – 220 Megawatt für die Energiewende
RWE hat in Nordrhein-Westfalen ein großes Batteriespeicherprojekt abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für die Energieinfrastruktur. Die neuen Anlagen in Hamm und Neurath verfügen gemeinsam über eine Leistung von 220 Megawatt und eine Kapazität von 235 Megawattstunden. Das Unternehmen kündigte nun weitere Ausbaupläne in der Region an.
Das Projekt umfasst zwei zentrale Standorte: In Neurath liefert das System 80 Megawatt Leistung und 84 Megawattstunden Speicherkapazität, während die Anlage in Hamm 140 Megawatt und 151 Megawattstunden beisteuert. Zusammen bilden sie eines der größten Batteriespeichernetze Deutschlands.
Die Hamm-Anlage entstand auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Westfalen. Sie besteht aus 690 Batterieschränken, von denen jeder acht Module beherbergt. RWE hat zudem die notwendige Netzinfrastruktur errichtet, darunter Hochspannungstransformatoren für eine 110-Kilovolt-Anbindung.
Nikolaus Valerius, Vorstandsvorsitzender der RWE Generation AG, bestätigte Pläne für zusätzliche Batteriespeicherprojekte. Die Standortwahl hänge von verfügbaren Flächen und der Nähe zu Netzanbindungspunkten ab. Die Anlagen sollen mehrere Energiemärkte bedienen, darunter den Handel mit Regelenergie.
Die fertigen Speichersysteme stärken das Energienetz in Nordrhein-Westfalen. Künftige Projekte werden die Kapazitäten weiter ausbauen und die Marktflexibilität unterstützen. RWEs Investitionen spiegeln den Trend zu großtechnischen Batterielösungen im Rahmen der deutschen Energiewende wider.






