Rote Karte für Jens Castrop: Droht dem Gladbacher Mittelfeldspieler eine dreispielige Sperre?
Noah AlbrechtRote Karte für Jens Castrop: Droht dem Gladbacher Mittelfeldspieler eine dreispielige Sperre?
Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach sieht Rote Karte und droht Sperre
Am 25. Oktober erhielt Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, in dieser Saison seine erste direkte Rote Karte. Der Vorfall ereignete sich während eines Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München nach einem Foul an Sael Kumbedi. Der deutsch-koreanische Spieler muss nun mit einer dreispieligen Sperre rechnen, hält die Entscheidung jedoch für ungerecht.
Castrops hartes Einsteigen gegen Kumbedi führte zum Platzverweis – eine Entscheidung, die er öffentlich infrage stellt. Der 27-Jährige, bekannt für seinen kämpferischen Spielstil, hatte in der Vergangenheit bereits mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen. Dennoch bleibt er eine Schlüsselfigur, sowohl für seinen Verein als auch für die südkoreanische Nationalmannschaft.
Seit dem vergangenen Herbst kam Castrop zu fünf Länderspieleinsätzen. Seine Leistungen haben seine Chancen erhöht, in den WM-Kader Koreas berufen zu werden, der am 16. Mai bekannt gegeben wird. Sollte er nominiert werden, will er zum Erfolg des Teams bei dem Turnier beitragen.
Im Rückblick auf den Vorfall räumte Castrop ein, dass er ähnliche Situationen künftig vermeiden müsse. Er betonte, dass Disziplin entscheidend sein werde, falls er Korea bei der Weltmeisterschaft vertreten sollte.
Aufgrund der Sperre fällt er für die nächsten drei Ligaspiele Mönchengladbachs aus. Nun konzentriert er sich darauf, einen Platz im WM-Aufgebot Koreas zu sichern. Sollte er nominiert werden, wird es darauf ankommen, seinen kämpferischen Ansatz mit der nötigen Besonnenheit auf der Weltbühne in Einklang zu bringen.






