16 April 2026, 00:12

Rommerskirchen wird zur Fairtrade-Kommune – mit Schulen als Vorreiter für Nachhaltigkeit

Ein an einer Wand angebrachtes Schild mit der Aufschrift "Diese Schule ist eine Friedenszone" umgeben von Grünflächen, Häusern, Strommasten und einem bewölkten Himmel.

Rommerskirchen wird zur Fairtrade-Kommune – mit Schulen als Vorreiter für Nachhaltigkeit

Rommerskirchen unternimmt Schritte, um sich als Fairtrade-Kommune zu etablieren – mit lokalen Schulen und Kindergärten als Vorreiter. Zu den jüngsten Aktivitäten zählen kreative Projekte, Bildungsinitiativen und offizielle Unterstützung, um den fairen Handel in der gesamten Region zu fördern. Ein bevorstehendes Event soll im nächsten Jahr noch mehr Schulen für die Bewegung gewinnen.

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In der Kita Pusteblume in Rommerskirchen setzen sich die Kinder aktiv mit fair gehandelten Produkten auseinander. Sie gestalteten Baumwollbeutel aus ethisch einwandfrei bezogenen Materialien und verbanden dabei Kreativität mit Lektionen über Nachhaltigkeit.

Am Albert-Einstein-Gymnasium in Kaarst gehen Schülerinnen und Schüler der Frage nach, woher faire Orangen stammen, und verfolgen deren Weg vom Anbau bis in den Supermarkt. Ihr Projekt zielt darauf ab, die Herkunft von Lebensmitteln zu verstehen und die Bedeutung ethischer Beschaffung zu begreifen.

Unterdessen setzt das Rommerskirchener Rathaus bereits auf fair gehandelte Produkte – ein Zeichen für das Engagement der Kommunalverwaltung. Aileen Wichmann stellte kürzlich zentrale Elemente der Nachhaltigkeitsstrategie vor, darunter die Schwerpunkte "Globale Verantwortung und Eine Welt" sowie "Nachhaltige Verwaltung". Diese Pläne zeigen, wie fairer Handel in übergeordnete ökologische und soziale Ziele eingebettet ist.

Die Unterstützung für Schulen und Kitas wächst stetig. Benjamin Josephs bestätigte die fortlaufende Förderung für Einrichtungen, die sich auf dem Weg zur "Fairen Kita" oder "Fairtrade-School" befinden. Regelmäßige Netzwerktreffen sollen frühkindliche Bildungseinrichtungen vernetzen, um Ideen und Fortschritte auszutauschen.

Ein Informationsveranstaltung im kommenden Jahr wird Schulen durch den Prozess der Zertifizierung als "Fairtrade-School" begleiten. Bereits zertifizierte Schulen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Projekte zum fairen Handel zu präsentieren. In Jüchen wird die Gesamtschule bald faire Snacks in einem Automaten anbieten und so nachhaltige Entscheidungen für Schülerinnen und Schüler leichter zugänglich machen.

Die Fairtrade-Bewegung in Rommerskirchen gewinnt an Fahrt: Schulen, Kitas und lokale Behörden ziehen an einem Strang. Von Schülerprojekten bis zu politischen Weichenstellungen legt die Kommune den Grundstein für die Anerkennung als Fairtrade-Stadt. Im nächsten Jahr sollen weitere Schulen der Initiative beitreten.

Quelle