Rheydts Kirche vor dem Kollaps: Wie eine Sanierung das Wahrzeichen rettet
Lea BraunRheydts Kirche vor dem Kollaps: Wie eine Sanierung das Wahrzeichen rettet
Rheydts historisches Wahrzeichen: Rettung der maroden Kirche durch dringende Sanierung
Die denkmalgeschützte Kirche in Rheydt wird derzeit mit Hochdruck instand gesetzt, um den Verfall des Bauwerks aufzuhalten. Ein lokaler Bauverein hat Fördergelder und Partnerschaften mobilisiert, um die Restaurierungsarbeiten zu beschleunigen. Zu den jüngsten Initiativen zählen eine neue Spendenkampagne sowie die langjährige Unterstützung durch die Volksbank im Rheinland eG.
Der Kirchturm war bereits im November 2021 abgebaut worden, nachdem Ingenieure vor Einsturzgefahr gewarnt hatten. Seither konzentriert sich der Bauverein auf die Stabilisierung der verbliebenen Bausubstanz. Aktuell stehen die Sanierung der Ost-, Süd- und Westfassaden im Fokus – die Gerüste sollen bis August 2023 aufgestellt werden.
Die Volksbank im Rheinland eG hat erneut 2.000 Euro beigesteuert und damit ihre fünfte Spende für das Projekt geleistet. Ein Bankvertreter lobte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die sich für den Erhalt der Kirche einsetzen. Die Unterstützung entspricht dem Gründungsauftrag der Bank, gemeinwohlorientierte Vorhaben in der Region zu fördern.
Um die Mittel effizienter einzusetzen, sucht der Verein nach Wegen, die Kosten zu senken. Eine Maßnahme zielt darauf ab, mehrfache Gerüstaufbauten für die einzelnen Fassaden zu vermeiden. Zudem kooperiert man mit einem Winzer aus dem Moseltal, der einen speziellen Riesling anbietet – der Erlös fließt in die Restaurierung.
Langfristig soll der Turm bis 2028 vollständig wiederhergestellt sein. Jede Spende, ob groß oder klein, bringt das Projekt dem Ziel näher, die Kirche in ihrem ursprünglichen Glanz zu erhalten.
Die Sanierung finanziert sich durch eine Mischung aus Fördermitteln, Spenden und kreativen Fundraising-Ideen. Bald werden die Gerüste stehen, wenn die Arbeiten an den Fassaden beginnen. Gelingt das Vorhaben, bleibt die Kirche für kommende Generationen bewahrt – dank des unermüdlichen Einsatzes der Freiwilligen und der finanziellen Unterstützung.






