Razzien in NRW: Illegale Beschäftigung und Aufenthaltsverstöße aufgedeckt
Noah AlbrechtRazzien in NRW: Illegale Beschäftigung und Aufenthaltsverstöße aufgedeckt
Gemeinsame Kontrollen in Nordrhein-Westfalen decken illegale Beschäftigung und Aufenthaltsverstöße auf
Bei einer gemeinsamen Überprüfung in Nordrhein-Westfalen sind mehrere Fälle illegaler Beschäftigung und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht aufgedeckt worden. Am 28. Januar 2025 führten Behörden in Emmerich am Rhein Kontrollen in Betrieben in Goch und Emmerich durch. Dabei wurden sechs ausländische Arbeitskräfte ohne gültige Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis in Deutschland festgestellt.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete die Aktion in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Kleve und dem Ausländeramt. Im Fokus standen die Bekämpfung von Schwarzarbeit, die Einhaltung des Mindestlohns sowie die illegale Beschäftigung von ausländischen Staatsbürgern.
Während der Kontrollen besuchten die Beamten Nagelstudios und Gaststätten. Dort identifizierten sie sechs Personen – Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren –, die über keine gültigen Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigungen verfügten.
Gegen die Beschäftigten sowie ihre Arbeitgeber wurden nun Strafverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe lauten auf illegalen Aufenthalt sowie Beihilfe und Anstiftung zu den Verstößen. Das Ausländeramt wird über weitere aufenthaltsrechtliche Maßnahmen entscheiden.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Arbeits- und Aufenthaltsgesetze in der Region durchzusetzen. Künftig sollen weitere Ermittlungen zu möglichen Verstößen gegen Sozialversicherungs-, Sozialleistungs- und Lohnvorschriften folgen. Das weitere Vorgehen gegen die Betroffenen und Unternehmen hängt vom Ausgang der Verfahren ab.






