Rasanter nächtlicher Unfall in Düren: Fahrer behauptet Zwang am Steuer
Elias KrauseRasanter nächtlicher Unfall in Düren: Fahrer behauptet Zwang am Steuer
Rasanter Unfall in Düren: Polizei ermittelt nach nächtlicher Flucht
Ein Autounfall in Düren hat zu polizeilichen Ermittlungen geführt, nachdem ein Fahrzeug in den frühen Morgenstunden des Samstags mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen gerast war. Bei dem Vorfall wurde ein Stromverteilerkasten beschädigt, der Fahrer behauptete später, er sei gezwungen worden, das Steuer zu übernehmen.
Augenzeugen berichteten, gegen 1:30 Uhr einen Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Robert-Koch-Straße in Richtung Merzenicher Straße gesehen zu haben. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt in Richtung Yorckstraße fort, verließ dort die Fahrbahn und prallte gegen den Stromverteilerkasten.
Drei Personen sollen sich im Auto befunden haben, doch alle flüchteten vom Unfallort, noch bevor die Beamten eintrafen. Später in derselben Nacht gestand ein 19-jähriger Mann aus Düren, der Fahrer des Unfallwagens gewesen zu sein. Er gab gegenüber der Polizei an, unter Zwang ans Steuer gedrängt worden zu sein. Die Behörden haben inzwischen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Polizei Düren bittet nun Zeugen, sich zu melden. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 2421 949-1100 oder per Fax unter +49 2421 949-1199 an die Pressestelle der Dürener Polizei zu wenden.
Die genauen Umstände des Unfalls, insbesondere die Angaben des Fahrers zu einer angeblichen Nötigung, werden weiterhin überprüft. Zudem bewerten die Ermittler die Schäden am Stromverteilerkasten und werten Zeugenaussagen aus, um den Hergang vollständig aufzuklären.






