Polizei stoppt 490 Motorräder bei gezielten Wochenendkontrollen in Balve und Neuenrade
Jana FuchsPolizei stoppt 490 Motorräder bei gezielten Wochenendkontrollen in Balve und Neuenrade
Polizei in Balve und Neuenrade führt gezielte Motorradkontrollen am Wochenende durch
Die Beamten in Balve und Neuenrade haben am Wochenende eine gezielte Motorradstreife durchgeführt. Im Rahmen der Aktion wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, Sicherheitsgespräche geführt und technische Überprüfungen vorgenommen. Ein besonderer Fokus lag auf der Unfallprävention durch direkten Austausch mit den Fahrern.
Die Kontrollen fanden auf wichtigen Streckenabschnitten statt, darunter die K11 in Langenholthausen, die Werdohler Straße sowie die B229 in Neuenrade. An diesen Orten wurden Blitzer aufgestellt, um den Verkehr zu überwachen. Von insgesamt 3.849 überprüften Fahrzeugen waren 490 Motorräder.
Während der Aktion hielten die Beamten auf der Dahler Straße 120 Motorradfahrer zu informellen Gesprächen an. Dabei ging es um Sicherheitsvorkehrungen und die Bedeutung geeigneter Schutzkleidung. Sechs Maschinen wurden wegen technischer Mängel beanstandet, zwei Fahrer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt – einer davon fuhr mit einer Aprilia 120 km/h in einer 70er-Zone.
Ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl wurde unter dem Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss angehalten. Eine Blutprobe wurde zur weiteren Untersuchung entnommen. Insgesamt sprachen die Beamten 128 Verwarnungen aus (davon 10 an Motorradfahrer) und fertigten 37 Anzeigen (12 davon motorradbezogen). Drei Fahrer müssen mit einem vorübergehenden Fahrverbot rechnen.
Die Details der Aktion wurden vom Polizeipräsidium Köln über news aktuell veröffentlicht. Für Medienanfragen steht die Pressestelle als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Maßnahme führte zu Bußgeldern, Verwarnungen und Fahrverboten für mehrere Verkehrssünder. Die technischen Kontrollen und Geschwindigkeitsüberwachungen waren Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Polizei wird weiterhin Risikobereiche für Motorradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer besonders im Blick behalten.






