06 May 2026, 20:05

Polizei Lippe stoppt Drogenfahrer bei europaweiter Razzia gegen Alkohol und Drogen am Steuer

Schilder am Straßenrand mit der Aufschrift "Alkoholtrinken verboten" und "Rauchen verboten" mit Bäumen und Gras im Hintergrund.

Polizei Lippe stoppt Drogenfahrer bei europaweiter Razzia gegen Alkohol und Drogen am Steuer

Polizei Lippe führt am 16. Juni 2025 gezielte Kontrollen im Rahmen einer europaweiten Aktion gegen Alkohol- und Drogen am Steuer durch

Im Zuge einer von der europäischen Verkehrspolizeiorganisation Roadpol koordinierten Großrazzia gegen Trunkenheits- und Drogenfahrten führte die Polizei Lippe am 16. Juni 2025 eine gezielte Kontrolle durch. Im Fokus standen Fahrer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln am Verkehr teilnahmen. Dabei wurden mehrere Verkehrsteilnehmer bei Verstößen ertappt.

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Während der Aktion stoppten die Beamten einen 28-jährigen Autofahrer, der unter dem Verdacht stand, unter Cannabis-Einfluss zu stehen. Ein 33-Jähriger wurde zudem auf einem Moped kontrolliert, während er unter dem Einfluss von Kokain und Cannabis stand. Er besaß keinen gültigen Führerschein und führte gefälschte Dokumente mit sich.

Ein 19-jähriger Fahrer zeigte deutliche Anzeichen einer Beeinträchtigung durch Amphetamine. Insgesamt gerieten drei Autofahrer in den Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ein Lkw-Fahrer wurde wegen Verstößen gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten belangt.

Darüber hinaus verhängten die Beamten neun Verwarnungsgelder für verschiedene Ordnungswidrigkeiten. Dazu zählten unsachgemäße Ladungssicherung, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, Überladung, technische Mängel sowie die Nutzung eines Handys während des Radfahrens. Ein E-Scooter-Fahrer wurde angehalten, weil er ein Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ohne deutsche Straßenverkehrszulassung steuerte. Der Fahrer besaß keinen Führerschein und hatte zudem einen Mitfahrer dabei.

Die Polizei warnt, dass bereits geringe Mengen Alkohol oder Drogen das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Reaktionsfähigkeit verlangsamen können. Die Kontrollen werden im gesamten Kreisgebiet verstärkt fortgesetzt, mit besonderem Augenmerk auf Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Aktion läuft auch über die initiale Aktionswoche hinaus weiter.

Quelle