06 May 2026, 06:09

Peters-Messer-Stipendium startet mit Künstlerresidenz in Viersen

Gravur eines großen Raums mit stehenden und sitzenden Menschen, Fotorahmen an den Wänden und einer Decke, mit Text unten, der "Gesellschaft zur Förderung der Künste" lautet.

Peters-Messer-Stipendium startet mit Künstlerresidenz in Viersen

Neues Stipendium für junge Künstlerinnen und Künstler in Viersen gestartet

Das Peters-Messer-Stipendium wurde am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen, um kreative Talente zu fördern, die sich mit papierbasierter Kunst beschäftigen. Die erste Stipendiatin, Fedele Maura Friede, hat ihre Residenz in der Stadt bereits angetreten.

Fedele Maura Friede wurde 1997 in Holzminden geboren und verbrachte ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe. Von 2016 bis 2018 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In diesem Jahr gewann sie zudem den 8. Horst-Janssen-Grafikpreis, was ihren Ruf in der Kunstwelt weiter festigte.

Die Jury des Peters-Messer-Stipendiums entschied sich einstimmig für Friede. Seit dem 1. August 2024 lebt sie in einer renovierten Wohnung im historischen Süchtelner Weberhaus. Ihr künstlerisches Projekt widmet sich dem Thema „der Rand“ – ein Konzept, das sie während ihres Aufenthalts in Viersen erkunden wird.

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Das Stipendium soll Künstlerinnen und Künstler anregen, sich mit der grafischen Sammlung der Stadt auseinanderzusetzen. Parallel dazu ist Friede auch Stipendiatin des Programms „Borderland Residencies“. Bei einer Begrüßungsveranstaltung hieß sie Sabine Anemüller, die Bürgermeisterin von Viersen, offiziell als erste Teilnehmerin des Programms willkommen.

Friedes Residenz in Viersen markiert den Beginn einer neuen Initiative für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler. Ihr Projekt zu „dem Rand“ wird in den kommenden Monaten entstehen – unterstützt durch das Peters-Messer-Stipendium und das „Borderland Residencies“-Programm. Die grafische Sammlung der Stadt dient dabei als zentrale Inspirationsquelle für ihre Arbeit.

Quelle