Papst Leo XIV. revolutioniert mit Stil die päpstliche Garderobe und landet in der Vogue
Lea BraunPapst Leo XIV. revolutioniert mit Stil die päpstliche Garderobe und landet in der Vogue
Papst Leo XIV. hat in seinem ersten Jahr als Oberhaupt der Kirche nicht nur durch seine Führung, sondern auch durch seinen auffälligen Stil für Furore gesorgt. Seine Garderobe verbindet jahrhundertealte päpstliche Tradition mit dezenten modernen Akzenten – und brachte ihm damit einen Platz auf der Vogue-Liste der 55 bestgekleideten Persönlichkeiten des Jahres 2025 ein. Hinter den Entwürfen steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer, der die Mode des Vatikans leise revolutioniert, ohne mit dessen tief verwurzelten Werten in Konflikt zu geraten.
Sorcinells Weg zum Papst-Stylist begann bescheiden. Schon als Kind half er seiner Mutter, die örtliche Pfarrkirche zu reinigen – ohne zu ahnen, dass er eines Tages für das höchste Amt der katholischen Kirche entwerfen würde. Heute arbeitet er eng mit dem Vatikanischen Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes zusammen und sorgt dafür, dass jedes Kleidungsstück Tradition und liturgische Vorschriften einhält.
Die Garderobe des Papstes verkörpert einen sorgfältigen Ausgleich. Zwar bewahrt Leo XIV. die klassische Schneiderkunst seiner Vorgänger – die Förmlichkeit Benedikts XVI. und die Schlichtheit von Franziskus –, doch fügt er zeitgenössische Elemente hinzu. Eine schlanke Apple Watch lugt unter seinen Roben hervor, und seine Stoffe wirken moderner. Sorcinells Kreationen strahlen Autorität aus und unterstreichen gleichzeitig die Botschaft der Kirche – ein Beweis dafür, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können.
Für Sorcinelli waren Glaube und Identität nie ein Widerspruch. Der Designer hat innerhalb der Kirche Akzeptanz gefunden und konzentriert sich auf sein Handwerk statt auf Kontroversen. Seine Zusammenarbeit mit Leo XIV. hat weltweite Aufmerksamkeit erregt und den Papst als eine Persönlichkeit positioniert, die die Vergangenheit ehrt und zugleich selbstbewusst in der Gegenwart steht.
Die Modewahl von Papst Leo XIV. hebt ihn von seinen Vorgängern ab: Sie verbindet die Feierlichkeit päpstlicher Kleidung mit frischen, zurückhaltenden Details. Seine Aufnahme in die Vogue-Liste der bestgekleideten Persönlichkeiten zeigt, wie sich Tradition weiterentwickeln kann, ohne ihren Kern zu verlieren. Mit Sorcinells Entwürfen lebt das modische Erbe des Vatikans fort – allerdings mit einer leise modernen Note.






