Paderborner Polizist erhält Preis für bahnbrechende Terrorismusforschung
Leandro Ragone, ein Polizeikommissar aus Paderborn, ist für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet worden. Seine Bachelorarbeit über präventive Überwachungsmaßnahmen im Rahmen der Terrorismusbekämpfung erhielt im Februar 2025 einen renommierten Preis. Die Verleihung fand in Duisburg statt und wurde von hochrangigen Vertretern aus Polizei und Kommunalverwaltung besucht.
Die Auszeichnung überreichte Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Reul fungierte als Ehrengast der Veranstaltung und gratulierte Ragone persönlich – gemeinsam mit anderen Absolventen. Auch Margit Picker, Leiterin der Paderborner Polizei, nahm an der Feier teil, um Ragone zu unterstützen.
In seiner Arbeit untersuchte Ragone die präventive Telekommunikationsüberwachung als Instrument der Terrorabwehr. Seine Forschung überzeugte durch ihre Tiefe und praktische Relevanz für die moderne Polizeiarbeit. Christoph Rüther, Landrat und Chef der örtlichen Behörde, lobte später Ragonés Engagement und die Qualität seiner Arbeit.
Die Auszeichnung unterstreicht Ragonés Beitrag zur polizeilichen Forschungsarbeit. Seine Thesis liefert wertvolle Erkenntnisse zu Überwachungsmethoden, die künftige Strategien der Terrorismusbekämpfung prägen könnten. Gleichzeitig zeigt der Preis die enge Verzahnung von akademischer Forschung und Polizeipraxis in Nordrhein-Westfalen auf.






