07 June 2026, 08:05

NRW-Streik legt Nahverkehr für 48 Stunden komplett lahm

Solingen: Nächste Woche erneut zweitägiger Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben

NRW-Streik legt Nahverkehr für 48 Stunden komplett lahm

Öffentlicher Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steht nächste Woche still – Großstreik angekündigt

In ganz Nordrhein-Westfalen wird der öffentliche Nahverkehr in der kommenden Woche aufgrund eines massiven Streiks komplett zum Erliegen kommen. Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 5. März, und Mittwoch, den 6. März, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen, der Busse und Bahnen in Städten wie Dortmund, Duisburg und Düsseldorf lahmlegen wird. Die Aktion ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen für rund 30.000 Beschäftigte des Sektors.

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Hintergrund des Streiks sind anhaltende Konflikte um Arbeitsbedingungen und Löhne. Ver.di fordert unter anderem Entlastungstage, Schichtzuschläge sowie die volle Auszahlung von Sonderleistungen. Zudem soll Überstundenvergütung ohne Abzüge gezahlt und Vorarbeitern, die besonders verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, zusätzliche Prämien gewährt werden.

Betroffen von den Ausfällen sind unter anderem die Duisburger Verkehrsgesellschaft, die Rheinbahn AG und die WSW mobil GmbH. Die Gewerkschaft begründet die Arbeitsniederlegung mit Personalmangel und hohen Krankheitsständen. Als Höhepunkt der Proteste ist für den 6. März eine zentrale Kundgebung in Dortmund geplant, um auf die Forderungen aufmerksam zu machen.

Weitere Verhandlungen zwischen ver.di und den Arbeitgebern sind für den 11. und 12. März in Dortmund angesetzt. Die Gewerkschaft betont zwar, weiterhin lösungsorientiert zu agieren, warnt jedoch vor unvermeidbaren Einschränkungen. Fahrgäste werden aufgefordert, sich an beiden Streiktagen auf einen vollständigen Ausfall von Bus- und Bahnverbindungen einzustellen.

Der Ausstand wird den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen für 48 Stunden komplett lahmlegen. Die Gespräche sollen im März fortgesetzt werden, wobei beide Seiten unter Druck stehen, eine Einigung zu erzielen. Bis dahin müssen Pendler auf alternative Verkehrsmittel ausweichen.

Quelle