NRW startet "Startchance": 2,3 Milliarden Euro für benachteiligte Schülerinnen und Schüler
Jana FuchsNRW startet "Startchance": 2,3 Milliarden Euro für benachteiligte Schülerinnen und Schüler
Nordrhein-Westfalen startet das Programm „Startchance“ zur Förderung bedürftiger Schülerinnen und Schüler
Das Land führt die Initiative im Schuljahr 2024/25 ein – zunächst mit 400 teilnehmenden Schulen. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung grundlegender Kompetenzen sowie gezielte Unterstützung für benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Für das Programm stellt der Bund rund 2,3 Milliarden Euro bereit, das Land stockt die Summe um denselben Betrag auf. Die Auswahl der Schulen erfolgt nach Kriterien wie dem Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund oder dem Risiko von Kinderarmut. Ein aktueller sozialer Schulindex dient als Entscheidungsgrundlage.
In Solingen nehmen drei Einrichtungen teil: die Gesamtschule Höhscheid, die Grundschule Katternberger Straße und die Grundschule Klauberg. Das Programm fördert gezielt Lese-, Schreib- und Mathematikfähigkeiten und unterstützt gleichzeitig die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder.
Bis Mitte Mai können Schulen und Verkehrsbetriebe entscheiden, ob sie das Angebot annehmen. In den kommenden Jahren soll die Zahl der geförderten Schulen auf über 900 steigen. Bis zum Schuljahr 2025/26 kommen zusätzlich 520 weitere Schulen in Nordrhein-Westfalen hinzu.
„Startchance“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Durch die gemeinsame Finanzierung von Bund und Land wird die Initiative schrittweise ausgebaut, um mehr Schulen zu erreichen. Ziel ist es, allen Kindern – unabhängig von ihrer Herkunft – gerechte Bildungschancen zu ermöglichen.






