NRW investiert 5,5 Milliarden Euro in die frühe Kindheitsbildung bis 2024
Noah AlbrechtNRW investiert 5,5 Milliarden Euro in die frühe Kindheitsbildung bis 2024
Nordrhein-Westfalen hat im Landeshaushalt 2024 mehr als 5 Milliarden Euro für die frühe Kindheitsbildung bereitgestellt. Die schwarz-grüne Koalitionsregierung hat den Bereich zu einer zentralen Priorität erklärt. Nun hat das Kabinett zusätzliche Mittel in Höhe von 550 Millionen Euro freigegeben, um diese Pläne zu unterstützen.
Anfang dieses Jahres hatte das Land bereits 60,2 Millionen Euro aus seinem Sonderfonds für Krisenbewältigung eingesetzt, um Kitas bei den steigenden Energiekosten zu entlasten. Zudem übernimmt die Landesregierung das bundesweite Programm Sprach-Kitas dauerhaft und stockt es mit 38 Millionen Euro auf, um dessen Zukunft zu sichern.
Ein einmaliger Überbrückungsfonds von 100 Millionen Euro soll freien Trägern von Kindertageseinrichtungen helfen, bis die aktualisierten KiBiz-Fördergelder greifen. Die geplanten pauschalen KiBiz-Zuschüsse für 2024/2025 steigen um fast vier Prozentpunkte, sodass sich die Gesamtsteigerung auf knapp zehn Prozent beläuft. Weitere 140 Millionen Euro dienen der Verlängerung und dauerhaften Verankerung des Kita-Helfer-Programms.
Die zusätzlichen 550 Millionen Euro fließen in verschiedene Maßnahmen des Bereichs. Träger erhalten finanzielle Entlastung, während langfristige Programme abgesichert werden. Die Initiativen zielen darauf ab, die frühe Kindheitsbildung im Land zu stabilisieren und auszubauen.
