02 May 2026, 08:05

NRW-Bahnen fahren zuverlässiger – trotz Lokführer-Mangel und weniger Zügen

Plakat mit einem Zug auf den Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

NRW-Bahnen fahren zuverlässiger – trotz Lokführer-Mangel und weniger Zügen

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle deutlich reduziert – trotz anhaltendem Mangel an Lokomotivführer:innen. Die Verbesserung folgt auf eine Kürzung des Fahrplans, wodurch die verbleibenden Züge zuverlässiger verkehren. Erste Zahlen für 2023 zeigen einen deutlichen Rückgang spontaner Streichungen im Vergleich zum Vorjahr.

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Zwischen Januar und März gingen die Ausfälle beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) um 71 Prozent zurück. Noch stärker war der Rückgang beim Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) mit minus 72 Prozent. Beim Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verringerten sich die kurzfristigen Streichungen sogar um 82 Prozent.

Insgesamt verkehren im Netz etwa 4 Prozent weniger Züge. Dafür erreichen die verbleibenden Verbindungen pünktlicher ihr Ziel. Die Verkehrsbehörden verzeichneten zudem weniger plötzliche Ausfälle auf den wichtigsten Rhein-Ruhr-Express-(RRX)-Linien in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023.

Die Fortschritte kommen zustande, während die Betreiber gleichzeitig neue Lokomotivführer:innen anwerben. Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Bis 2026 soll dann der ursprüngliche Takt komplett wiederhergestellt sein.

Die sinkende Zahl an Ausfällen deutet darauf hin, dass die Reduzierung des Angebots die Betriebsstabilität verbessert hat. Mit laufenden Einstellungsinitiativen hoffen die Betreiber, schrittweise mehr Züge bei gleichbleibender Zuverlässigkeit wieder in den Fahrplan aufnehmen zu können. Das langfristige Ziel bleibt die vollständige Rückkehr zum ursprünglichen Fahrplan innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Quelle