Neurologie und Schlaganfallversorgung im Kreis Mettmann werden neu strukturiert
Lea BraunNeurologie und Schlaganfallversorgung im Kreis Mettmann werden neu strukturiert
Die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Kreis Mettmann bleibt Gegenstand der Beratungen im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium. Noch unentschieden sind die Fragen zur geriatrischen Versorgung sowie die künftige Rolle der Krankenhäuser in Haan und Hilden. Bereits jetzt zeichnen sich jedoch Veränderungen in der Neurologie und Schlaganfallversorgung der Region ab.
Das Städtische Klinikum Solingen übernimmt die vollständige Verantwortung für die neurologische und Schlaganfall-Einheit vom Lukas-Krankenhaus. Dieser Wechsel markiert eine bedeutende Umstrukturierung der medizinischen Versorgung im Kreis.
Zusätzlich wird das Klinikum mit dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann bei der Schlaganfallbehandlung zusammenarbeiten. Gemeinsam sollen sie die spezialisierte Versorgung in der Region stärken.
Die geriatrische Versorgung bleibt vollständig am Städtischen Klinikum Solingen angesiedelt. Kürzungen in diesem Bereich sind nicht vorgesehen.
Um die erweiterten Aufgaben zu bewältigen, sind bereits umfangreiche Bauprojekte angelaufen. Zudem wird hochmoderne medizinische Ausstattung beschafft, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Das Gesundheitsministerium NRW prüft weiterhin die langfristige Ausrichtung der geriatrischen Versorgung sowie die künftigen Funktionen der Krankenhäuser in Haan und Hilden. Bau- und Ausstattungsmodernisierungen laufen bereits, um die anstehenden Veränderungen vorzubereiten. Die Anpassungen werden die neurologische und Schlaganfallversorgung im gesamten Kreis Mettmann neu gestalten.
