06 May 2026, 01:55

Neue Gespräche wecken Hoffnung für stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach

Eine belebte Straße mit hohen Gebäuden, eine Brücke mit Geländern und Menschen, Topfpflanzen, Strommasten mit Kabeln und ein bewölktter Himmel.

Neue Gespräche wecken Hoffnung für stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach

Stillgelegtes Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach: Neue Hoffnung auf Fortschritt

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Das seit einem Jahr ruhende Wohnbauprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald wieder in Bewegung kommen. Eine Delegation der Grundstückseigentümer des Wachendorff-Geländes traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt, um die Gespräche neu aufzunehmen. Das Vorhaben war vor einem Jahr wegen finanzieller und planerischer Probleme im Zusammenhang mit der Gröner-Gruppe gestoppt worden.

Die Bauarbeiten kamen 2023 zum Erliegen, nachdem es Komplikationen mit Investoren aus dem Unternehmensnetzwerk von Christoph Gröner gegeben hatte. Die CGRE AG, ein zentraler Akteur in Gröners Firmenimperium, hält 89,9 Prozent der Anteile an der betreibenden Projektgesellschaft, der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG. Die Stadt hatte die Arbeiten am Bebauungsplan zuvor ausgesetzt, da Fragen zur Entwässerung und Verkehrsanbindung ungeklärt blieben.

Ein jüngstes Treffen zwischen den Grundstückseignern und der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach weckt nun neue Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Projekts. Unter den Teilnehmern war auch Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und langjähriger Weggefährte Gröners. Die Stadt erwartet nun, dass die überfälligen Gutachten zur Infrastruktur nachgereicht werden – ein entscheidender Schritt, um das Projekt voranzubringen.

Allerdings betont die Verwaltung, dass die Bearbeitung des Bebauungsplans erst dann wiederaufgenommen wird, wenn konkrete Fortschritte nachgewiesen sind. Ohne greifbare Ergebnisse bleibt das Vorhaben weiter in der Schwebe.

Sollten die ausstehenden Prüfungen abgeschlossen werden, könnte das Wohnprojekt endlich Fahrt aufnehmen. Die Entscheidung der Stadt, die Planungsarbeiten vorerst zurückzustellen, bedeutet jedoch, dass sich weitere Verzögerungen ergeben könnten, falls die Auflagen nicht erfüllt werden. Der nächste Schritt hängt nun davon ab, ob es den Entwicklern gelingt, die noch offenen Punkte zu klären.

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