20 March 2026, 18:05

Nagelsmanns WM-Pläne: Wer wird Deutschlands neuer Konterstürmer für 2026?

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Nagelsmanns WM-Pläne: Wer wird Deutschlands neuer Konterstürmer für 2026?

Bundestrainer Julian Nagelsmann formt das Team für die WM 2026

Der deutsche Nationaltrainer Julian Nagelsmann baut sein Kader für die Weltmeisterschaft 2026 auf. Dabei plant er, ein oder zwei schnelle, konterstärke Stürmer in die endgültige Auswahl aufzunehmen. Aktuelle Leistungen und frühere Nichtberücksichtigungen haben eine Debatte darüber ausgelöst, wer diese Rollen ausfüllen sollte.

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Maxi Beier, Starspieler von Borussia Dortmund, fehlt in den anstehenden Testspielen gegen die Schweiz und Ghana. Gleichzeitig gibt es weiterhin Fragen zur Konstanz von Karim Adeyemi und seiner mangelnden internationalen Erfahrung.

Beier stand zuletzt im Oktober 2022 für Deutschland auf dem Platz – beim WM-Qualifikationssieg gegen Nordirland. Seither wurde er übergangen, sowohl im November 2022 als auch bei der jüngsten Nominierung für den März-Kader 2026. Dennoch betont Nagelsmann, dass für Beier weiterhin die Tür offensteht, sich einen Platz im WM-Team zu erkämpfen.

Der 21-jährige Angreifer zeigt derzeit starke Leistungen: In 15 Pflichtspielen für Dortmund erzielte er fünf Tore. Seine Nichtberücksichtigung stieß auf Kritik von Vereinslegende Roman Weidenfeller, der infrage stellte, warum Beier nicht für die Nationalmannschaft in Betracht gezogen werde.

Weidenfeller äußerte sich auch zu Karim Adeyemi, einem weiteren Kandidaten für die Rolle des Konterstürmers. Zwar bezeichnete er den 22-Jährigen als möglichen Spielmacher, kritisierte jedoch dessen Unbeständigkeit: Solche Momente kämen viel zu selten. Adeyemi hat bisher noch kein Länderspiel für Deutschland bestritten, obwohl er im November 2023 erstmals nominiert wurde. Auch im März 2026 fand er keine Berücksichtigung.

Neben Beier und Adeyemi kommt auch Kevin Schade als Option für Nagelsmanns System infrage. Da der Trainer auf Tempo und direkten Angriffsfußball setzt, bleibt der Konkurrenzkampf um diese Positionen in den kommenden Monaten hart umkämpft.

Beiers starke Vereinsleistungen halten ihn im Rennen, doch er muss auf eine neue Chance warten, um zu überzeugen. Adeyemi hingegen fehlt trotz seines Potenzials noch die internationale Erfahrung – er muss erst beweisen, dass er verlässlich ist. Nagelsmanns endgültige Entscheidung über die konterstarken Stürmer wird eine Schlüsselrolle in der WM-Vorbereitung Deutschlands spielen.

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