11 April 2026, 02:05

Münster und Wohnungsfirmen kämpfen gemeinsam gegen Wohnungsnot und Obdachlosigkeit

Plakat, das für das American Rescue Plan wirbt und Text enthält, der besagt, dass es die Kinderarmut in den USA halbieren würde, sowie ein Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Münster und Wohnungsfirmen kämpfen gemeinsam gegen Wohnungsnot und Obdachlosigkeit

Münster erweitert Partnerschaft mit Vonovia und Vivawest gegen Obdachlosigkeit

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Die Stadt Münster hat ihre Zusammenarbeit mit den Wohnungsunternehmen Vonovia und Vivawest ausgebaut, um der Obdachlosigkeit entgegenzuwirken. Im Rahmen der Initiative "Endlich ein Zuhause!" konnten seit 2020 bereits 643 Menschen davor bewahrt werden, ihre Wohnung zu verlieren. Nun werden zusätzlich mehr Wohnungen für Personen reserviert, die von Räumung bedroht sind oder aus gesundheitlichen Gründen keine Notunterkünfte nutzen können.

Das städtische Amt für Wohnsicherung identifiziert Haushalte in Krisensituationen, die mit der richtigen Unterstützung als Mieter:innen zurechtkommen könnten. Seit 2023 stellen Vonovia und Vivawest neun spezielle Wohnungen für diesen Zweck bereit. Die Apartments entsprechen den sozialen Standards, mit bezahlbaren Mieten und Heizkosten.

Frühzeitige Beratung durch das Amt erhöht die Chancen, dass Betroffene ihre Wohnung behalten können. Vonovia und Vivawest überlassen leerstehende Wohnungen, die die Stadt dann an passende Mieter:innen vermittelt. So wird Menschen geholfen, die sonst von Räumung bedroht wären oder keine kommunalen Unterkünfte in Anspruch nehmen können.

Cora Schröder, Regionalleiterin von Vonovia, begrüßte die intensivierte Zusammenarbeit. Auch Peter Frase, Teamleiter bei Vivawest, lobte das Engagement der Stadt, potenzielle Probleme von Mieter:innen frühzeitig anzugehen, bevor sie eskalieren.

Das erweiterte Programm baut auf den Erfolgen von "Endlich ein Zuhause!" auf, das in Hunderten von Fällen Obdachlosigkeit verhindert hat. Durch stabiles Wohnen zu tragbaren Kosten soll die Partnerschaft Zwangsräumungen und Engpässe in Notunterkünften verringern. Stadt und Unternehmen werden ihre Zusammenarbeit fortsetzen, um gefährdete Bewohner:innen zu unterstützen.

Quelle