Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet Rheinstraße in modernes Wirtschaftszentrum
Noah AlbrechtMönchengladbach verwandelt Industriegebiet Rheinstraße in modernes Wirtschaftszentrum
Mönchengladbach plant Umwandlung des Industriegebiets Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum
Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen“. Ziel ist es, das lokale Wachstum zu fördern und die Infrastruktur in der Region zu verbessern.
Das Plangebiet liegt zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße – direkt angrenzend an den Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen für seine Expansion und die langfristige Standortsicherung in der Stadt. Durch die Neugestaltung sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem entsteht Raum für ansiedlungsfähige Unternehmen.
Ein zentraler Schritt ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch werden Flächen für künftige gewerbliche Nutzungen frei. Das Bebauungsplanverfahren unter dem Namen „GE Rheinstraße“ schafft die rechtliche Grundlage für das Projekt. Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung beriet am Dienstag, den 23. Juni, über den Start des Verfahrens.
Die Planung sieht einen Grün- und Freiflächenkorridor vor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft. Damit bleiben Fuß- und Radwegeverbindungen erhalten. Die künftigen Grünflächen entlasten zudem das Kanalsystem, verbessern den Hochwasserschutz und stärken die Klimaresilienz des Gebiets.
Die Umgestaltung soll die Rheinstraße zu einem lebendigen Wirtschaftsstandort entwickeln – mit gesicherten und neuen Arbeitsplätzen sowie einer besseren Anpassung an Umweltanforderungen. Das Projekt steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen Mönchengladbachs für eine nachhaltige Stadt- und Industrieentwicklung.
