Moerser Tafel sucht verzweifelt neues Domizil vor drohendem Aus
Die Moerser Tafel steht vor einer dringenden Herausforderung: Sie sucht verzweifelt ein neues Zuhause. Da der aktuelle Standort in der Wittfeldstraße geschlossen werden soll, muss das Team schnellstmöglich einen Ersatz finden, um die Versorgung von tausenden Menschen in der Region nicht zu gefährden.
Seit Jahren betreibt die Tafel ihre Arbeit in einem 400 Quadratmeter großen Raum in der Wittfeldstraße und zahlt dafür monatlich 800 Euro Miete. Anders als bei üblichen Mietverträgen gewährte der Vermieter jedoch eine einjährige statt einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Diese zusätzliche Zeit verschafft etwas Atemraum – doch die Uhr tickt unaufhaltsam.
Die Einrichtung ist weit mehr als nur eine lokale Anlaufstelle. Sie dient als zentrales Lager und Verteilzentrum, das kleinere Tafeln in benachbarten Städten wie Goch und Kalkar beliefert. Zweimal pro Woche, mittwochs und freitags, geben Ehrenamtliche Lebensmittel an rund 600 Haushalte aus – insgesamt etwa 2.000 Menschen.
Ortliche Vermieter zeigen zwar Unterstützung, doch eine dauerhafte Lösung steht noch aus. Das Team steht in engem Austausch mit benachbarten Tafeln, darunter auch der in Duisburg, um die Bemühungen zu koordinieren. Die Priorität ist klar: Der Betrieb darf nicht ins Stocken geraten.
Ein Stillstand würde eine erhebliche Versorgungslücke reißen. Viele Menschen in Moers und Umgebung sind auf die Hilfe angewiesen, und Alternativen sind rar. Die Suche nach einem neuen Standort ist daher von entscheidender Bedeutung. Ohne geeignete Räumlichkeiten droht die Tafel, ihre Ausgaben einzustellen – und damit tausende Menschen ohne lebenswichtige Unterstützung zurückzulassen. Das Team arbeitet mit Hochdruck daran, dass niemand im Netzwerk leer ausgeht.






