Maximilianpark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorbild
Jana FuchsMaximilianpark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorbild
Maximilianpark in Hamm erhält Millionenförderung für große Erweiterung
Der Maximilianpark in Hamm steht vor einer umfassenden Erweiterung, nachdem eine mehrmillionenschwere Förderung gesichert wurde. Bundesbauministerin Claudia Hubertz bewilligte die Mittel, mit denen der Park zu einem Vorbild für klimaresiliente Grünflächen umgebaut werden soll. Das Projekt ist Teil der IGA 2027 und zielt darauf ab, Besucherinnen und Besucher dazu anzuregen, eigene Gärten und Außenbereiche neu zu denken.
Die Bundesregierung stellt rund 5,6 Millionen Euro bereit – das entspricht 75 Prozent der Gesamtkosten von 7,44 Millionen Euro. Die Förderung fließt in drei zentrale Vorhaben: einen zentralen Begegnungsort namens Maxiplaza, einen klimangepassten MaxiGarten sowie ein eigenes Bildungsgebäude.
Die Bauarbeiten beginnen mit der Maxiplaza, gefolgt vom MaxiGarten und der Schulungseinrichtung. Der Garten wird so gestaltet, dass er das Mikroklima verbessert, Hitzestress mindert und Starkregen bewältigt. Regenwasserspeicher und robuste Pflanzenarten sollen den Park an die Erderwärmung anpassen.
Im Bildungsgebäude nimmt eine Lehrküche eine Schlüsselrolle in den Umweltprogrammen ein. Hier lernen Besucher in praxisnahen Workshops, wie Nachhaltigkeit mit den Themen Ernährung, Gärtnern und Klimawandel verknüpft werden kann.
Der erweiterte Maximilianpark wird konkrete Lösungen für klimatische Herausforderungen aufzeigen. Von Wassermanagement bis hin zu hitzeresistenten Bepflanzungen bietet er ein Modell für private und öffentliche Grünflächen. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten – die erste Phase hat bereits begonnen.






