18 March 2026, 04:05

Martinsumzüge in Süchteln gerettet: Streit um Sicherheitsverantwortung beigelegt

Eine Gruppe von Menschen, die während eines Umzugs in St. James Park stehen und sitzen, mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund bei einem bewölkten Himmel.

Martinsumzüge in Süchteln gerettet: Streit um Sicherheitsverantwortung beigelegt

Martinsumzüge in Süchteln finden in diesem Jahr statt – nach Klärung der Sicherheitsverantwortung

Die traditionellen Martinsumzüge in Süchteln werden in diesem Jahr wie geplant stattfinden, nachdem die Streitfrage um die Sicherheitsverantwortung geklärt wurde. Die Stadtverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr haben sich auf eine Lösung geeinigt, die lokale Vereine unterstützt und gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben einhält. Bürgermeisterin Sabine Anemüller wies Vorwürfe zurück, die Veranstaltungen seien jemals in Gefahr gewesen.

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Auslöser der Debatte war die Frage, wer für die Sicherheit während der Umzüge zuständig sein soll. Die Polizei trägt die Hauptverantwortung für die Verkehrsregelung und die öffentliche Ordnung. Die Freiwillige Feuerwehr betonte hingegen, dass ihr Aufgabenbereich auf den Brandschutz beschränkt bleibe – nicht jedoch auf die Absicherung von Straßen oder Menschenmengen.

Die organisierenden Martinsvereine müssen nun konkrete Sicherheitsauflagen erfüllen. Dazu gehört unter anderem die Bereitstellung einer festgelegten Anzahl von Ordnern, die mit Warnwesten und Beleuchtungsausrüstung ausgestattet sind. Zwar dürfen Feuerwehrleute weiterhin an den Umzügen teilnehmen, ihre Anwesenheit wird jedoch nicht auf die geforderte Zahl an Sicherheitskräften angerechnet.

Bürgermeisterin Anemüller unterstrich, dass weder die Stadt noch die Feuerwehr die Tradition gefährdet hätten. Vielmehr sorge die neue Regelung dafür, dass die Vorgaben eingehalten werden, ohne die Einsatzkräfte zusätzlich zu belasten. Die Verwaltung bot den lokalen Gruppen zudem an, bei Bedarf weitere Unterstützung zu leisten.

Die gefundene Lösung ermöglicht die Durchführung der Umzüge unter Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Vereine übernehmen eigenverantwortlich die Sicherheitsmaßnahmen, während die Polizei für Verkehr und öffentliche Ordnung zuständig bleibt. Die Feuerwehr konzentriert sich weiterhin auf ihre Kernaufgabe – den Notfalleinsatz – und nicht auf die Veranstaltungssicherung.

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