18 March 2026, 02:06

Märkischer Kreis rüstet sich mit mehr Polizei gegen Verkehrschaos und Baustellen 2025

Eine vielbefahrene Autobahn mit starkem Verkehr unter einer Brücke, umgeben von Gras, Bäumen, Gebäuden, Polen, Lampen und einem bewölkten Himmel.

Märkischer Kreis rüstet sich mit mehr Polizei gegen Verkehrschaos und Baustellen 2025

Märkischer Kreis erhält zusätzliche Polizeikräfte zur Bewältigung steigender Verkehrsbelastung

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hatte bereits im vergangenen September zusätzliche Stellen für den Märkischen Kreis bewilligt, um den wachsenden betrieblichen Anforderungen im Verkehrsbereich gerecht zu werden. Doch nun warnen Behörden vor weiteren Beeinträchtigungen: 2025 stehen großflächige Straßenbauarbeiten an, die die Situation weiter verschärfen dürften.

Wie Landrat Ralf Schwarzkopf und Verkehrsdezernent Guido Bloch mitteilten, wird das Kreisgebiet im kommenden Jahr mit acht Vollsperrungen wichtiger Verkehrsadern konfrontiert sein. Die Sperrungen sind das Ergebnis jahrelanger Überlastung der lokalen Straßeninfrastruktur, die durch Umleitungsverkehr von Autobahnen zusätzlich belastet wurde – mit schweren Schäden an Nebenstrecken als Folge.

Um die Lage zu entschärfen, waren bereits vierzehn zusätzliche Beamte in den Märkischen Kreis entsandt worden. Nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke bleiben sechs dieser Kräfte dauerhaft vor Ort. Ihr Einsatz konzentriert sich künftig ausschließlich auf die Verkehrsüberwachung, insbesondere zur Bekämpfung riskanter Verhaltensweisen wie illegale Abkürzungen oder überhöhte Geschwindigkeit, mit denen Autofahrer Staus umgehen wollen.

Die Behörden betonen, dass die anhaltenden Baustellen und Sperrungen zu wachsender Frustration unter den Verkehrsteilnehmern geführt haben. Viele reagieren mit rücksichtslosem Fahrverhalten – eine Entwicklung, die in den kommenden Monaten die Verkehrssicherheit gefährden könnte.

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Die verbleibenden Kräfte sollen die Präsenz bei Kontrollen verstärken, sobald die großen Sperrungen in Kraft treten. Ihr Einsatz zielt darauf ab, die durch Baustellen bedingten Risiken im Straßenverkehr zu minimieren. Dennoch bleibt das Straßennetz des Kreises bis zur Fertigstellung der zentralen Projekte stark belastet.

Quelle