19 April 2026, 16:06

Lünen-Brambauer testet erste temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule Zone vor" an der Seite einer Straße mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Lünen-Brambauer testet erste temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit

"Schulstraße auf Zeit": Luenen-Brambauer startet Pilotprojekt an der Elisabethschule

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

An der Elisabethschule in Lünen-Brambauer ist eine neue "temporäre Schulstraße" eingerichtet worden. Das Projekt soll den Verkehr während der Bring- und Abholzeiten reduzieren und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler erhöhen. Beamte der Dortmunder Polizei kontrollieren bereits die Einhaltung der neuen Fahrverbote in dem Bereich.

Das Durchfahrtsverbot gilt für alle motorisierten Fahrzeuge – also Autos und Motorräder – montags bis freitags von 7:15 bis 8:15 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr. Ziel ist es, parkende Fahrzeuge zu vermeiden, riskante Fahrmanöver zu verringern und so eine sichere Umgebung für Kinder zu schaffen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Am 18. September fand zwischen 10:00 und 11:00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz statt, um die Initiative vorzustellen. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund führten Kontrollen durch, um die Einhaltung der neuen Regeln zu überwachen. Zudem sprachen sie mit Eltern über die Gefahren des sogenannten "Elterntaxis" – also des direkten Absetzens von Kindern vor dem Schultor – und warben für sicherere Alternativen.

Jolanta Bialas, Leiterin der Verkehrsabteilung, rief die Eltern dazu auf, die ausgewiesenen Haltezonen zu nutzen oder die Kinder zu Fuß zu begleiten. Die Stadt erhofft sich durch die Maßnahmen ruhigere und sicherere Schulwege für die jüngsten Schülerinnen und Schüler.

Die Elisabethschule ist die erste Schule in Lünen, an der das Modellprojekt "Schulstraße" getestet wird. Die Polizei wird die Einhaltung der Regeln weiterhin überwachen. Journalisten können bei weiteren Fragen direkt das Polizeipräsidium Dortmund kontaktieren.

Quelle