11 June 2026, 16:05

KI spaltet deutsche Führungskräfte: Generationenstreit um Wirtschaftswachstum und Regulierung

AI: Führungskräfte sehen weitere Wachstumschancen

KI spaltet deutsche Führungskräfte: Generationenstreit um Wirtschaftswachstum und Regulierung

Eine neue Umfrage zeigt unterschiedliche Einschätzungen unter deutschen Führungskräften zur Auswirkung von KI auf die Wirtschaft des Landes. Jüngere Manager äußern sich besorgter darüber, im globalen KI-Wettlauf den Anschluss zu verlieren, während ältere Führungskräfte optimistischer in puncto Wirtschaftswachstum sind. Die Ergebnisse werden auf der anstehenden DMEXCO in Köln am 18. und 19. September 2024 diskutiert.

Fast die Hälfte der befragten Führungskräfte glaubt, dass KI die wirtschaftliche Leistung Deutschlands in den kommenden Jahren verbessern wird. Dabei erwarten 52,6 % der Entscheidungsträger zwischen 40 und 49 Jahren ein Wachstum – im Vergleich zu 43,7 % der unter 30-Jährigen. Nur 17 % prognostizieren einen deutlichen Aufschwung, während 23,8 % überhaupt keine direkten Auswirkungen sehen. Eine kleinere Gruppe von 14,5 % rechnet mit negativen Folgen für die Wirtschaft.

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Die Meinungen, wie die KI-Entwicklung gefördert werden sollte, gehen auseinander. Rund 34,1 % setzen auf eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Gleichzeitig fordern 27,3 % von der Regierung eine Lockerung der bestehenden Vorschriften. Besonders jüngere Führungskräfte plädieren für weniger Regulierung: 32 % der unter 30-Jährigen sprechen sich dafür aus, verglichen mit 22,6 % der 40- bis 49-Jährigen.

Die Umfrage zeigt auch generationenbedingte Unterschiede in der Sorge um die Zukunft. Fast ein Drittel der unter 30-Jährigen befürchtet, Deutschland könnte im globalen KI-Wettbewerb zurückfallen. Diese Angst teilen deutlich weniger ältere Führungskräfte – nur 10 % machen sich dieselben Sorgen.

Die Ergebnisse verdeutlichen eine Kluft in der Wahrnehmung der wirtschaftlichen Rolle von KI und ihrer Regulierung. Während jüngere Führungskräfte mehr Dringlichkeit in Sachen Wettbewerb und Deregulierung sehen, zeigen sich ältere Manager zuversichtlicher in Bezug auf das Wachstum. Diese Erkenntnisse werden die Debatten auf der DMEXCO im September prägen.

Quelle