Jusos ohne Führung: Rücktritt der Vorsitzenden löst Krise aus
Die Jugendorganisation der SPD, bekannt als Jusos, hat derzeit keinen funktionsfähigen Vorstand. Dies folgt auf den kürzlichen Rücktritt der beiden Vorsitzenden, Jasko Hodzic und Laura Fischer. Die Organisation steht nun vor einer vorübergehenden Führungslücke.
Jasko Hodzic entschied sich, sein Amt als Co-Vorsitzender niederzulegen. Die Anforderungen seines Studiums an der Fernuniversität in Hagen ließen ihm nicht genug Zeit, um sich ausreichend zu engagieren. Auch Laura Fischer lehnte es ab, die Position der alleinigen Vorsitzenden zu übernehmen, und begründete dies mit ähnlichen zeitlichen Einschränkungen.
Mit dem Rückzug beider Führungspersonen war der Jusos-Vorstand nicht mehr handlungsfähig. Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann, beide aus der Solinger SPD-Führung, haben seitdem die Geschäfte des Vorstands übernommen. Die Jugendorganisation plant nun, in den kommenden Wochen neue Kandidaten für die vakanten Co-Vorsitzenden-Posten vorzuschlagen.
Die Jusos gehen mit einer Übergangsführung voran. Bald sollen neue Bewerber für die Co-Vorsitzenden-Rollen nominiert werden. Ziel der Organisation ist es, möglichst schnell wieder einen voll funktionsfähigen Vorstand zu etablieren.






