11 June 2026, 16:05

IHK warnt vor Bürokratie und maroder Infrastruktur in der Region

IHK-Präsidium warnt vor Geschäftsüberlastung durch zunehmende Bürokratie

IHK warnt vor Bürokratie und maroder Infrastruktur in der Region

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat kürzlich Gespräche mit lokalen Abgeordneten geführt, um die wachsenden Sorgen über Bürokratie und Infrastrukturprobleme anzugehen. Vertreter der Wirtschaft betonten die Belastung durch steigende administrative Anforderungen und den dringenden Bedarf an Verbesserungen im Verkehrssektor der Region.

Während des Treffens kritisierte IHK-Präsident Henner Pasch die zögerliche Reaktion der Behörden und machte übermäßige bürokratische Hürden für Verzögerungen bei der Lösung der Probleme verantwortlich. Zudem wies er darauf hin, dass Unternehmen zunehmend Personal und Mittel abziehen müssten, um neue behördliche Auflagen zu erfüllen – auf Kosten ihrer Kerngeschäfte.

Ursprünglich hatten Vertreter der CDU ihre Teilnahme zugesagt, sagten jedoch kurzfristig ab. Gleichzeitig lehnten Abgeordnete der SPD und der Grünen die Einladung aus politischen Gründen ab, was bei den Wirtschaftsführern auf Unverständnis stieß. Pasch betonte, dass die Vollversammlung der IHK mit großer Mehrheit für den Dialog mit allen gewählten Vertretern gestimmt habe.

Ein weiteres zentrales Thema war die Energiepolitik, da sowohl Unternehmen als auch Bürger auf eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung angewiesen sind. Marcel Hafke (FDP) und Dr. Hartmut Beucker (AfD) teilten zwar die Bedenken der Wirtschaft, wiesen jedoch darauf hin, dass viele Lösungen auf Bundes- oder EU-Ebene angestoßen werden müssten.

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Die IHK kündigte zudem an, im Vorfeld der Europawahlen 2024 eine Podiumsdiskussion zu veranstalten, um den Austausch über zentrale Themen weiter zu fördern.

Die Gespräche machten deutlich, wie stark Bürokratie und marode Infrastruktur die regionale Wirtschaft belasten. Unternehmen sehen sich mit höheren Kosten und betrieblichen Störungen konfrontiert, während sie auf politische Veränderungen warten. Die IHK bleibt entschlossen, sich weiter mit den Verantwortlichen auszutauschen, um diese drängenden Probleme anzugehen.

Quelle