19 June 2026, 14:05

Igus setzt auf PFAS-freie Kabel und reagiert auf EU-Verbotspläne

Chainflex-Kabel verzichten auf PFAS und PTFE-Chemikalien

Igus setzt auf PFAS-freie Kabel und reagiert auf EU-Verbotspläne

Die Europäische Union bereitet Beschränkungen oder ein Verbot von über 10.000 PFAS-Verbindungen vor – aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Diese Chemikalien, darunter auch PTFE, finden sich in vielen Alltagsprodukten wie beschichteter Kleidung, Backpapier oder Kunststoffen. Das Unternehmen Igus hat darauf reagiert und stellt sicher, dass seine Chainflex-Kabel frei von solchen Substanzen sind.

Igus führte ein „PFAS-frei“-Siegel für seine Chainflex-Kabel ein, um Kunden Sicherheit über die Einhaltung der Vorgaben zu geben. Das Label bestätigt, dass die Kabel keine Fluorverbindungen enthalten, wobei äußere Einflüsse in seltenen Fällen Ausnahmen bedingen können. Laut Unternehmen erfüllen bereits 95 Prozent der Chainflex-Serie diesen Standard.

Die Kabel sind für bewegliche Anwendungen konzipiert und kommen in Systemen weltweit zum Einsatz. Mit über 1.350 Varianten entsprechen sie internationalen Exportbeschränkungen für PFAS. Igus gewährt zudem eine 36-monatige Garantie, die kürzlich auf vier Jahre verlängert wurde, um zusätzliche Sicherheit zu bieten.

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Das Vorgehen der EU gegen PFAS deckt sich mit den Bemühungen von Igus, diese Chemikalien aus seinen Produkten zu verbannen. Das „PFAS-frei“-Siegel und die verlängerte Garantie sollen Kunden Klarheit und Zuverlässigkeit bieten. Diese Maßnahmen spiegeln die wachsenden regulatorischen und ökologischen Anforderungen in der Branche wider.

Quelle