25 April 2026, 22:06

hydrogenXpertise: Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Allianz in Duisburg

Drei wasserstoffbetriebene Autos nebeneinander auf einem Parkplatz mit Maschendrahtzaun im Hintergrund und Gras auf der rechten Seite geparkt.

hydrogenXpertise: Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Allianz in Duisburg

Vier große Energie- und Infrastrukturunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH zu gründen. Das neue Unternehmen konzentriert sich darauf, das Potenzial von Wasserstoff zu erschließen und kleine sowie mittlere Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu unterstützen. Die Gründungsgesellschafter – Duisburger Hafen AG, Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie – halten jeweils gleiche Anteile.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Erste Priorität des Unternehmens ist das Fördermittelmanagement sowie leicht zugängliche Beratungsleistungen. Dazu gehören Projektunterstützung, Marktanalysen, Schulungen und Workshops. Langfristig soll der Fokus auf die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette ausgeweitet werden.

Als Geschäftsführer führen Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV) das Unternehmen. Unterstützt werden sie von Olaf Mack (RheinEnergie) und Alexander Garbar (Duisburger Hafen AG), die als bevollmächtigte Prokuristen fungieren.

Susanne Fabry, Vorstandsmitglied der RheinEnergie, betonte, dass die Transformation des Energiesektors sowohl Innovation als auch enge Zusammenarbeit erfordere. Jan Poppe, CTO und Vertriebsleiter bei Westenergie Netzservice, ergänzte, dass Wasserstoff eine Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Schwerindustrie sei.

Neben Beratung und Konzeptentwicklung wird hydrogenXpertise neue Geschäftsfelder für die Muttergesellschaften und regionale Mittelständler erschließen. Das Joint Venture bündelt Know-how aus den Bereichen Energie, Logistik und Infrastruktur. Zunächst stehen Fördermittelberatung und niedrigschwellige Dienstleistungen im Mittelpunkt. Langfristig soll die Wasserstoffnutzung vorangetrieben und Unternehmen beim Übergang zu klimaneutralen Prozessen unterstützt werden.

Quelle