09 May 2026, 10:10

Hassparolen und Vandalismus: 13-Jähriger schockiert Polizei in Rüthen mit brutaler Attacke

Verlassenes Gebäude mit graffiti-bedeckten Wänden und Decke, Schutt auf dem Boden, mehreren Türen und Fenstern im Hintergrund und verstreuten Gegenständen.

Hassparolen und Vandalismus: 13-Jähriger schockiert Polizei in Rüthen mit brutaler Attacke

Polizei in Rüthen ermittelt nach Vorfall in verlassenem Haus – Verdacht auf Hasskriminalität und Vandalismus

Letzten Freitag, kurz vor 15 Uhr, wurde die Polizei in Rüthen zu einem verlassenen Haus in der Lippstädter Straße gerufen. Im Inneren entdeckten die Beamten vier Kinder im Alter von 11 bis 12 Jahren. Der Vorfall hat sich mittlerweile zu einem umfassenderen Ermittlungsverfahren ausgeweitet, das Vandalismus, Bedrohungen und einen möglichen Zusammenhang mit einer früheren Straftat umfasst.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die vier jüngeren Kinder wurden in dem verfallenen Gebäude angetroffen, vor Ort befragt und durften zunächst gehen. Kurze Zeit später kehrten sie jedoch zurück und behaupteten, ein 13-jähriger Bekannter aus Rüthen habe sie in das Haus geführt. Laut ihren Aussagen hatte der Jugendliche ein Luftgewehr, Sprühdosen und eine Sturmhaube dabei.

Der 13-Jährige soll mit der Sprühdose fremdenfeindliche Parolen an die Wände geschmiert haben, darunter „Nicht gut Juden Nichterlaubt“ und „fuck room“. Zudem wird ihm vorgeworfen, sämtliche Fenster des Gebäudes eingeworfen und mit dem Luftgewehr auf die Fassade geschossen zu haben. Die Beamten bestätigten später, dass sie Spuren der Zerstörung und der Graffiti vorfanden.

Bei der Vernehmung in Anwesenheit seiner Mutter gestand der Beschuldigte die Taten nicht vollständig ein. Die Polizei zeigte sich erschüttert über das Ausmaß an Brutalität und Respektlosigkeit. Die Ermittlungen wurden inzwischen ausgeweitet, um zu prüfen, ob dieselbe Gruppe mit einem separaten Einbruch und Graffiti-Vorfall in der Lippstädter Straße am 14. März 2025 in Verbindung steht.

Gegen den 13-Jährigen wird wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und möglicherweise hassmotivierter Straftaten ermittelt. Die Behörden sichern weiterhin Beweismaterial, darunter das am Tatort gefundene Luftgewehr und die Sprühdosen. Die vier jüngeren Kinder werden im Verfahren als Zeugen behandelt.

Quelle