08 May 2026, 22:05

Großübung in Kleve-Reichswalde testet Einsatzkräfte bei Massenunfall mit 26 Verletzten

Schwarzes und weißes Bild eines verunglückten Busses auf der Straße mit einer Gruppe von Menschen drumherum und anderen Fahrzeugen im Hintergrund.

Großübung in Kleve-Reichswalde testet Einsatzkräfte bei Massenunfall mit 26 Verletzten

Großübung für den Ernstfall in Kleve-Reichswalde

Am Samstag, dem 6. September 2026, fand in Kleve-Reichswalde eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wurde erprobt, wie lokale Einsatzkräfte auf einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten reagieren würden. Über 70 Rettungskräfte und 30 Freiwillige nahmen an dem Szenario in der Nähe der Kreuzung Hüfgen/Am Forsthaus teil.

Die Übung simulierte einen Zusammenstoß zwischen einem Reisebus mit Fußballfans und einem Pkw, der anschließend eine Fußgängerin erfasste. Insgesamt waren 26 Personen als „verletzte“ Statisten beteiligt. Nach Eintreffen erklärte der Einsatzleiter einen Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Kräfte aus der Umgebung alarmiert wurden.

Feuerwehrleute befreiten eingeklemmte Patienten, während Rettungsteams Behandlungsbereiche einrichteten und die Versorgung organisierten. Zur Dokumentation kamen Patientennachweisbögen zum Einsatz, um den Zustand jeder Person und die ergiffenen Maßnahmen zu erfassen. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden, bevor er beendet wurde.

Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwehrwache Reichswalde, um die Abläufe zu analysieren und Feedback auszutauschen.

An der Übung beteiligten sich die Feuerwehr, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst. Ziel war es, die Zusammenarbeit und Einsatzbereitschaft für reale Notfälle zu verbessern. Die Organisatoren werden nun die Ergebnisse auswerten, um Stärken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

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