07 June 2026, 02:06

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen

POL-GE: Polizei und Grundschüler verteilen Dank- und Warnzettel an der Velsenschule - Fahrer mit 67 km/h in 30 km/h-Zone

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler starten gemeinsame Verkehrssicherheitsaktion

Am 11. Juni 2025 haben die Polizei Gelsenkirchen und örtliche Schulkinder eine Verkehrssicherheitskampagne durchgeführt. Im Mittelpunkt der Initiative standen die Reduzierung von Rasen in Schulnähe und die Förderung rücksichtsvollen Fahrverhaltens im Umfeld junger Fußgänger. Beamte und Schüler der Velsenschule kontrollierten den Verkehr auf der Polsumer Straße und der Hagenbredde – Straßen, in denen besonders „Elterntaxis“ immer wieder für gefährliche Situationen sorgen.

An der Aktion beteiligten sich Viertklässler der Velsenschule, die gemeinsam mit der Polizei das Verhalten der Autofahrer beobachteten. Wer sich an die Verkehrsregeln hielt, erhielt eine Dankeskarte, während Regelverstöße mit Verwarnungen geahndet wurden. Insgesamt wurden 23 Dankeskarten überreicht und 28 Verwarnungen ausgestellt.

Ein besonderes Problem war überhöhte Geschwindigkeit: Allein 20 Mal mussten die Beamten wegen Rasens einschreiten. Eine Mutter wurde mit 55 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Ein weiterer Fahrer, ein 24-jähriger Anwohner, raste mit 67 km/h durch dasselbe Gebiet – ihm drohen nun ein hohes Bußgeld und möglicherweise ein Fahrverbot. Ein Autofahrer erhielt sogar an einem Tag sowohl eine Dankeskarte als auch eine Verwarnung – für zwei getrennte Vorfälle.

Ziel der Aktion war es, auf die Gefahren von Rasen, insbesondere in Schulnähe, aufmerksam zu machen. Die Polizei betonte, wie wichtig sichtbare Streifen und Aufklärungsarbeit sind, um die Sicherheit zu erhöhen. Gleichzeitig sollten die Schüler ermutigt werden, sich aktiv für einen verantwortungsvollen Straßenverkehr einzusetzen.

Bilanz der Kampagne: 28 Verwarnungen für Regelverstöße und 23 Anerkennungskarten für vorbildliches Verhalten. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen und Präventionsmaßnahmen fortzusetzen, um die Straßen sicherer zu machen. Künftige Aktionen sollen weiterhin lokale Schulen einbinden und gezielt Risikobereiche rund um Bildungseinrichtungen in den Fokus nehmen.

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