Feuerwehrleute zeigen Flagge beim Kölner CSD für LGBTQ-Rechte
Feuerwehrleute aus ganz Nordrhein-Westfalen ziehen am Sonntag beim Kölner Christopher Street Day (CSD) mit
Am kommenden Sonntag nehmen Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Bundesland am Kölner Christopher Street Day (CSD) teil. Es ist bereits das sechste Mal, dass sich das "Diversity"-Netzwerk des Verbandes der Feuerwehren (VdF NRW) der Demonstration anschließt. Unter dem Motto "Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!" setzen sie sich für mehr Vielfalt in den Rettungsdiensten und der Gesellschaft ein.
Der Demonstrationszug startet am Sonntag, 6. Juli, um 11:30 Uhr an der Deutzer Brücke und führt in Richtung Kölner Dom. Mit dabei sind Mitglieder des "Diversity"-Netzwerks, Jugendfeuerwehren aus NRW sowie Feuerwehrleute der Wache Köln-Kalk, die vor und nach dem Marsch als Gastgeber fungieren.
Das "Diversity"-Netzwerk wurde 2018 gegründet, um unterrepräsentierte LSBTIQ*-Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu unterstützen. Es bietet queeren Feuerwehrangehörigen eine Plattform zum Austausch, zur Vernetzung und zur beruflichen Unterstützung. Weitere Informationen, darunter Kontaktdaten zum Koordinator Andreas Kirchharz, sind auf der Website des Netzwerks zu finden.
Auch lokale Unternehmen beteiligen sich an der Aktion: Der Fachhändler DÖNGES stellt für die Demonstration Schläuche zur Verfügung. Die Stadt Köln unterstützt die Initiative öffentlich und betont damit ihre Haltung zu Solidarität, Toleranz und Zusammenarbeit.
Die diesjährige Teilnahme unterstreicht das langjährige Engagement des Netzwerks für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung in den Rettungsdiensten. Die Veranstaltung zeigt, wie kontinuierlich an mehr Vielfalt in den Feuerwehren gearbeitet wird – und wie die Gesellschaft dabei einbezogen wird. Weitere Details zu den Aktivitäten des "Diversity"-Netzwerks gibt es auf der offiziellen Website.






